ANU gegen Rechtsextremismus

Gemeinsam für eine solidarische, demokratische Umweltbildung und BNE

Laufzeit:
Juni 2025-Mai 2028

Kurzbeschreibung:
Kernanliegen des Vorhabens ist es, einer möglichen Einflussnahme von Rechtsextremen in Bildungsveranstaltungen und Organisationen im Netzwerk der ANU entgegenzutreten. Dazu werden Multiplikator*innen aus Umweltbildung und BNE fortgebildet und beraten. 

Veranstaltungen

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Projektbeschreibung

Hintergrund
Rechtsextremismus bedroht als menschenverachtende Ideologien die Grundrechte der Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Rechtsradikale nutzen z.T. die Themen von Umwelt- und Naturschutzorganisationen um diese zu unterwandern und/oder ihre Ideologien zu verbreiten. Sie setzen sich etwa für „heimische“ Obstsorten und gegen „eingeschleppte“ Neophyten ein. Solche Forderungen decken sich oberflächlich betrachtet mit denen von Umwelt- und Naturschutzorganisationen. Erst bei genauerem Hinsehen wird deutlich, welche rassistischen, biologistischen und völkischen Ideen dahinterstehen.

Ziel
Kernanliegen ist es, die ANU und ihre Mitglieder als Multiplikator*innen der Umweltbildung und BNE zu befähigen, rechtsextreme oder rechstpopulistische Aussagen von Beteiligten zu schnell zu erkennen, in geeigneter Form abzuwehren und einer Unterwanderung durch extrem rechte Akteur*innen im Umwelt- und Naturschutz frühzeitig entgegenzutreten.

Maßnahmen Phase II (2026-2028)
In der Skalisierungsphase des Projekts sind u.a. geplant:

  • Fortbildungen (online und in Präsenz) für Multiplikator*innen der Umweltbildung und BNE
  • Beratungs- und Unterstützungsangebote für ANU-Mitgliedsorganisationen
  • Veröffentlichung von Tipps für Materialien und Handlungshilfen 
  • Vernetzung mit Fachstellen und Beratungsnetzwerken 

Maßnahmen Phase I (2023-2024)
Es wurde eine Veranstaltungsreihe für Multiplikator*innen mit einem Online-Auftakt und regionalen zweitägigen Fortbildungen in Präsenz konzipiert und umgesetzt. Die Fortbildungen wurden in Kooperation mit ANU-Landesverbänden in vier  Regionen Deutschlands veranstaltet. Eine Projekt-Arbeitsgruppe hat eine interne Präventions-Strategie für die ANU sowie eine öffentliche Erklärung gegen Rechtsextremismus für ANU und ihre Mitglieder erarbeitet.

Projektmitarbeitende
Annette Dieckmann (Projektleitung)
Philipp Vögele (Referent 2023-2024)
 

Laufzeit und Förderung

Phase II (Skalierung):  Das Projekt wird ab Juni 2026 bis Mai 2028 mit Förderung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) und der Deutschen Postcode Lotterie fortgesetzt. 

Phase I:  Von Oktober 2023 bis Dezember 2024 wurde das Projekt durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) im Rahmen des Förderprogramm transform-D gefördert.