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Bundesregierung soll Umweltbildung zum Insektenschutz besser unterstützen

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat mit einem breiten Bündnis von Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbänden, darunter auch die ANU, Forderungen zum Insektenschutz gestellt. Die Verbände fordern, dass die Bundesregierung in das im Koalitionsvertrag vereinbarte Aktionsprogramm Insektenschutz folgende Punkten aufnimmt und schlagen dazu konkrete Maßnahmen vor:

1. Pestizidanwendungen reduzieren – Zulassungskriterien reformieren
2. Strukturvielfalt in Agrarlandschaften fördern
3. Nährstoffeinträge wirksam reduzieren
4. Qualitätsoffensive für Schutzgebiete initiieren
5. Insektenvielfalt in Siedlungsräumen fördern
6. Forschung und Monitoring intensivieren, Bildung verbessern
Unter anderem fordern sie, das bürgerschaftliche Engagement zur Pflege und Entwicklung von privaten und urbanen Grünflächen für die Insektenfauna durch umfangreiche Informations- und Beratungsangebote zu unterstützen. Auch in Schulen und Kindergärten müssen umweltpädagogische Angebote und Lerninhalte zur Vermittlung von Grundwissen über die Bedeutung von Insekten erweitert und besser unterstützt werden. Darüber hinaus sind Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements zur Beteiligung an Initiativen und Projekten zum Insektenschutz zu stärken.