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Waldpädagogik: Lernprozesse schlagen Wurzeln

Vor 300 Jahren hat Berghauptmann von Carlowitz das Prinzip Nachhaltigkeit für die Nutzung sächsischer Wälder erstmals formuliert. Heute ist Nachhaltigkeit topaktuell und eine international anerkannte Zielsetzung, die weit über den Wald hinausgeht. Wald ist außerschulischer Lernort einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), der vielfältige Angebote ermöglicht. Dabei erwerben Teilnehmende nachweislich wichtige BNE-Kompetenzen. Neben vielfältigen Infos und Tipps zum Thema Waldpädagogik, thematisiert die aktuelle ökopädNEWS auch die Tagung "Bildung für den Klimaschutz", das neue ANU-Projekt "Interkulturalität außerschulischer Bildungsorte" und Beiträge zur transformativen Bildung.

Zertifikat Waldpädagogik
Waldpädagogik ist in der außerschulischen Bildungslandschaft seit Langem etabliert und es gibt hierzu viele Angebote in Deutschland. Um die Qualität in der Waldpädagogik zu sichern, hat der „Bundesarbeitskreis Zertifikat Waldpädagogik“ Mindeststandards für einen Zertifikatslehrgang Waldpädagogik erarbeitet. Das „Zertifikat Waldpädagogik“ stellt heute den bundeseinheitlichen Rahmen dar, auf den sich die Bundesländer durch ihre jeweiligen Forstverwaltungen oder Landesbetriebe als staatliche Träger in der Bund-Länder-Forstchefkonferenz (FCK) verbindlich verständigt haben. Durch das Zertifikat mit seinen definierten Mindeststandards wird die waldpädagogische Arbeit professionalisiert.