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Das Lebendige gemeinsam feiern

Das Projekt Erdfest handelt davon, der Erde – als Boden und als Planet – Bewusstsein für eine echte Gegenseitigkeit mit ihr zu schenken. Die InitiatorInnen des Berliner und.Instituts, darunter die Nachhaltigkeitsforscherin Dr. Hildegard Kurt und der Biologe und Philosoph Andreas Weber, möchten mit dem Erdfest ein neues Fest im Jahreslauf schaffen: „Die alljährlichen drei »Erdfest«-Tage vom 22.-24. Juni laden dazu ein, dem Lebendigen, das uns in jedem Augenblick trägt und hält, Lebendigkeit zurück zu schenken. »Erdfeste« schaffen einen Raum dafür, aus gemeinschaftlichem Feiern, Ehren und Würdigen des Lebendigen und aus bewusstem Sein heraus Inspiration für ein partnerschaftliches Miteinander mit der Natur zu beziehen.

Wie können Sie sich einbringen?

Jedes »Erdfest« entsteht im eigenen Kontext und in eigener Regie, gemäß den Ideen, Gegebenheiten und Möglichkeiten der einzelnen Initiativ träger*innen. Zur Mitwirkung eingeladen sind alle, ob Organisationen oder Einzelpersonen, denen Formen des Lebens und Wirtschaftens ein Anliegen sind, die den Weg für eine lebens-fördernde Gesellschaft ebnen. Erdfest-Initiativträger*innen sind alle, die vom 22. bis 24. Juni erstmals ein »Erdfest« begehen.“ Mehr als 50 Initiativträger*innen sind derzeit bundesweit und darüber hinaus mit dabei.“ Seit September 2017 wird die Erdfest-Initiative durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Die ANU unterstützt als Kooperationspartnerin die Erdfest-Initiative, weil diese das Bewusstsein für die lebendige Beziehung zwischen Menschen und Erde nicht nur fördert, sondern auch feiert. Und damit neue Wege sichtbar macht, um eine, wie die Initiative selbst schreibt, „innovative Naturschutzpolitik für den demokratischen Wandel hin zu einer lebensfördernden Welt“ zu stärken. Die ANU lädt Umweltzentren oder freiberufliche UmweltpädagogInnen ein, sich mit ihren kreativen Ideen und Erfahrungen einzubringen und ihre sprühende Lebendigkeit auch im „ERDFEST-Raum“ aufscheinen zu lassen.