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Integration Geflüchteter durch Umweltbildung

Auf der Woche der Umwelt in Berlin wurde den VerbandsvertreterInnen von ANU und BUND von der DBU-Kuratoriumsvorsitzenden und Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter und DBU-Abteilungsleiter Dr. Ulrich Witte Förderbescheide für neue Projekte überreicht. Diese werden mit Mitteln des Sonderprogramms "Umwelt und Flüchtlinge" gefördert. Von der ANU nahmen Bundesvorsitzende Annette Dieckmann und Marion Loewenfeld, Vorsitzende der ANU Bayern den Bescheid entgegen. Sie werden durch die Förderung der DBU das bisherige Engagement der Akteure aufgreifen und gemeinsam mit ihnen bedarfsorientierte Qualifizierungsangebote für MultiplikatorInnen der außerschulischen Umweltbildung auflegen können. Im 20-monatigen Projekt wird der ANU Bundesverband mit dem ANU-Landesverband Bayern, der die Website www.umweltbildung-mit-fluechtlingen.de entwickelt hatte, kooperieren. Das Projekt umfasst drei Schwerpunkte:

• Zusammenarbeit mit den neuen Kooperationspartnern Deutsches Rotes Kreuz und terre des hommes: Ihre ExpertInnen für Flüchtlingsarbeit werden beratend und als ReferentInnen mitwirken,

• Ein Maßnahmenbündel zur Qualifizierung und Neugewinnung von Akteuren: Workshops, Tagung, kollegiale Beratung und Modellprojekte,

• Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt: durch Ausbau der ANU-Website www.umweltbildung-mit-fluechtlingen.de in Vernetzung mit weiteren Medien der ANU und ihrer Partner.

 

Die DBU berichtete, dass sie Integrationsprojekte im Umweltschutz in dem Sonderprogramm seit Herbst 2015 mit insgesamt 2,5 Millionen Euro unterstützt.

Im Projekt des BUND, das nun ebenfalls an den Start gehen kann, wird es darum gehen, Flüchtlingsunterkünfte nachhaltiger zu gestalten.

 

© DBU/Peter Himsel