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28. und 29. August 2015, Kloster Ensdorf, Bayern

Sommerzeit, Ferienzeit, Gärten blühen und tragen Früchte. Manche UmweltpädagogInnen haben noch Urlaub, andere schon wieder Hochkonjunktur: Die ANU bietet für die einen eine Bereicherung der Entspannung, für die anderen eine Atempause vom beruflichen und privaten Alltag, um neue Impulse aufzunehmen.

Im Kontext der allerorts entstehenden Gemeinschaftsgärten und des urbanen Gärtnerns lädt die Soziale Plastik-Werkstatt Die Wandelnden Gärten in einen Prozess ein mit dem Ziel, selbst immer mehr zu wandelnden Gärten zu werden – wandelnd in der doppelten Bedeutung von umher wandeln und verwandeln.

Der Begriff Soziale Plastik geht auf Joseph Beuys zurück und steht für ein erweitertes Verständnis von Kunst, wonach »jeder Mensch ein Künstler« ist – fähig und berufen, den notwendigen Wandel hin zu einer nachhaltigen, lebensfördernden Welt mitzugestalten.

Auf dieser Grundlage vermittelt die eineinhalbtägige Werkstatt eine Reihe von Ideen und Methoden, die helfen, als AgentInnen des Wandels das eigene Repertoire an transformativen Strategien zu erweitern. Wegweisende Fragen dabei sind: Was fördert unsere Lebendigkeit? Was zehrt an ihr? Wie kommt das Neue in die Welt? Wie entstehen bewusste, lernende Gemeinschaften? Wo beginnt Gestalten? Welches Verständnis von uns selbst als Menschen brauchen wir, um zukunftsfähig zu werden?     

Zu den vermittelten kreativen Strategien zählen aktives Sehen und aktives Zuhören, das dialogische Prinzip, bildhaftes Denken, das Finden des »inneren Ateliers« und Prozesse wie »Ohne Du kein Ich«.

Die Wandelnden Gärten richtet sich an UmweltpädagogInnen und BildungsmultiplikatorInnen, die sich für ihren Beruf und die eigene Lebenspraxis neu mit ihrer Kreativität, ihrer inneren Lebendigkeit verbinden möchten. Im vielfältigen Garten des Klosters Ensdorf nahe Regensburg und der dazugehörigen Umweltstation ergibt sich der konkrete Ablauf dieser Werkstatt aus den Bedürfnissen der Teilnehmenden.

Die Werkstatt findet im Rahmen des ANU-Projektes „Vom Handeln zum Wissen – Umweltzentren als Change Agents einer Transformation von unten“  in Kooperation mit dem und.Institut, Berlin statt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und dem Umweltbundesamt.

Datum: Fr, 28.8.15 ab 15:30 Uhr bis Sa, 29.8.15 16:00 Uhr

Ort: Umweltstation und Bildungshaus Kloster Ensdorf, Hauptstraße 9, 92266 Ensdorf, www.kloster-ensdorf.de/

Veranstalter: ANU Bundesverband e.V., www.umweltbildung.de/transformation.html

Referentin: Dr. Hildegard Kurt ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Mitbegründerin des »und.Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V.« (und.Institut) in Berlin. In Seminaren und Werkstätten verbindet sie das seit Joseph Beuys erweiterte Verständnis von Kunst mit Fragen der Gestaltung einer zukunftsfähigen Zivilisation. Ihr jüngstes Buch ist »Die rote Blume. Ästhetische Praxis in Zeiten des Wandels« (mit Shelley Sacks, thinkOya, 2013). www.hildegard-kurt.de und www.und-institut.de 

Teilnehmerzahl: Zugunsten eines intensiven Werkens beträgt die maximale TeilnehmerInnenzahl 12.

Kosten: 60,00 Euro

Anmeldung und weitere Infos bei Angelika Schichtel unter schichtel(at)anu.de

 

Foto: Isabella Stegbauer

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