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ANU ist Mitglied in Nationaler Plattform

Bildungsministerin Johanna Wanka begrüßte am 29. September in Berlin die Mitglieder einer neuen „Nationalen Plattform“, die die Umsetzung des 5-jährigen Weltaktions-programms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Deutschland steuern soll. Unter den 37 Entscheidungs-trägerInnen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ist auch ANU-Vorsitzende Annette Dieckmann.

 Im Frühjahr 2017 wird das von Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen  geleitete Gremium einen Nationalen Aktionsplan verabschieden.  Die bei der Abschlusskonferenz  der BNE-Weltdekade in Japan von der UNESCO vorgelegte „Roadmap“ dient dabei als Grundlage. Das BMBF möchte den Nationalen Aktionsplan zudem mit dem Prozess zur Umsetzung der neuen UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und dem BMBF-Programm Forschung für Nachhaltigkeit verzahnen. Konkrete Vorschläge für den nationalen Aktionsplan sollen in sogenannten Fachforen zu den jeweiligen Bildungsbereichen frühkindliche Bildung, Schule, berufliche Bildung, Hochschule, informelles und non-formales Lernen/Jugend sowie Kommunen erarbeitet werden. Die Fachforen sollen mit bis zu 15 FachexpertInnen besetzt und bis Jahresende gegründet werden.  Bis zum 14. Oktober kann die ANU als Mitglied der Plattform Vorschläge für die Besetzung der Fachforen abgeben. Die ehemaligen Arbeitsgruppen der UN-Dekade BNE arbeiten als sogenannte „Partnernetzwerke“ weiter, die über die Fachforen ebenfalls Impulse für den nationalen Aktionsplan einbringen können. Auch an die erfolgreichen Auszeichnungen der UN-Dekade BNE soll angeknüpft werden. In einem neuen Format wird die Deutsche UNESCO-Kommission  Institutionen, Netzwerke und Kommunen separat in drei Kategorien auszeichnen. Nähere Informationen dazu sind für Dezember angekündigt. Für alle interessierten Akteure wird das BMBF im kommenden Jahr einen "Agenda-Kongress" veranstalten.