Fortbildungsreihe

Natürlich sozial - Resilienz, Partizipation und Inklusion in Umweltbildung und BNE

+++ Die Fortbildungsreihe wird im August/September ein zweites Mal durchgeführt +++

Angebote in Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) können junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsbildung stärken und das soziale Lernen und die Bindung von Kindern und Jugendlichen untereinander fördern. Sie tragen damit auch zur Bewältigung der Pandemiefolgen bei.
Doch wie gelingt es Umweltbildner*innen insbesondere Kinder und Jugendliche zu erreichen, die etwa aufgrund schwieriger Lebensverhältnisse oder einer physischen oder psychischen Beeinträchtigung vor besondere Herausforderungen durch die Pandemie gestellt wurden und werden?
Antworten auf diese Frage bietet die Online-Fortbildungsreihe „Natürlich sozial – Resilienz, Partizipation und Inklusion in Umweltbildung und BNE“, die im Rahmen des ANU-Projekts „AUF!blühen – mit Umweltzentren aus der Krise wachsen“ stattfindet. Multiplikator*innen der außerschulischen Umweltbildung und BNE erhalten darin:

  • Hintergrundinformationen zu den Folgen der Coronapandemie für Kinder und Jugendliche,
  • Anknüpfungspunkte, wie Kinder und Jugendliche in Risikolagen und mit Beeinträchtigung stärker im Bildungsangebot beteiligt werden können und
  • Impulse für die Erstellung von Kinderschutzkonzepten für das eigene Angebot.

Termine
(Zur ausführlichen Veranstaltungsbeschreibung geht es hier)

  • 30. August, 15-18 Uhr: Resilient durch die Pandemie - Kinder in Krisenzeiten begleiten. Anne Kuhnert – Institut für digitale Pädagogik (zur Anmeldung)
  • 05. September, 15- 18:30 Uhr (Teil 1) & 06. September (Teil 2): Leichte Sprache - gar nicht so leicht? Einführung in die Verwendung Leichter Sprache. Nina Rademacher & Timo Lämmert – Leicht ist klar, Büro für Leichte Sprache (zur Anmeldung)
  • 08. September, 15-18 Uhr: Kinderschutzkonzepte für Bildungsanbieter – eine Einführung. Doris Eberhardt – ISA Institut für soziale Arbeit e.V. (zur Anmeldung)
  • 12. September, 15 – 18 Uhr: Umweltbildung inklusiv? Veranstaltungen für Teilnehmende mit Beeinträchtigung. Dr. Thomas Schäfer – Global Nature Fond & Tuve von Bremen – Wahrsmannshof – Natur- und Umweltbildung am Reeser Meer gGmbH (zur Anmeldung)
  • 13. September, 15 – 18 Uhr: Was Partizipation leisten kann - Kinder und Jugendliche in Risikolagen beteiligen. Elisabeth Raschke (zur Anmeldung)

Anmeldung
Die kostenlose Anmeldung zur Online-Fortbildung erfolgt für jede Veranstaltung einzeln über den Online-Anbieter Eveeno. Dort können Sie sich, je nach Veranstaltung, direkt auch für einzelne Workshops anmelden. Die Links zur Anmeldung finden Sie obenstehend direkt hinter den Veranstaltungen unter "Termine".

Kosten
Die Teilnahme an der Online-Fortbildung ist kostenlos.

Veranstaltungsort
Die Fortbildungsreihe findet online per Zoom statt. Weitere Informationen wie Zugangsdaten erhalten die Teilnehmenden nach bestätigter Anmeldung kurz vor den Veranstaltungen.

Leitung: Philipp Vögele, ANU Bundesverband e.V.

Kontakt
Für Fragen stehen Ihnen das Team der ANU zur Verfügung
Email: aufleben(at)anu.de
Telefon: 0175 85 90 54 6

Veranstaltungsbeschreibung

Resilient durch die Pandemie - Kinder in Krisenzeiten begleiten.
30. August, 15-18 Uhr
Anne Kuhnert – Institut für digitale Pädagogik
zur Anmeldung

Zahlreiche Kinder und Jugendliche haben in den letzten zwei Jahren eine große gemeinsame Krise erfahren. Doch wie können Kinder nach dieser Krisenerfahrung begleitet werden? Wie neue Projekte beginnen, ohne die gemachten Erfahrungen zu ignorieren? In dieser Online-Fortbildung beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der pädagogischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen nach der Corona-Pandemie. Ein Schwerpunkt wird dabei auf Resilienz mit Blick auf die kindliche Entwicklung gelegt, denn das Resilienzkonzept ist eine mögliche Antwort auf die gemachten Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen. Die Teilnehmer*innen werden sich hauptsächlich mit der positiven Stärkung von Kindern und ihrer Lebenswirklichkeit auseinandersetzen und mit der Frage, wie Kinder in und nach Krisenzeiten gut begleitet werden können.

Leichte Sprache - gar nicht so leicht? Einführung in die Verwendung Leichter Sprache.
05. September, 15- 18:30 Uhr (Teil 1) & 06. September (Teil 2)
Nina Rademacher & Timo Lämmert – Leicht ist klar, Büro für Leichte Sprache
zur Anmeldung

Für viele Menschen ist Leichte Sprache eine Möglichkeit, sich wichtige Informationen zu beschaffen, eigene Interessen umzusetzen und so am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Leichte Sprache ist deshalb ein wichtiger Schritt für Inklusion. Auch Umweltbildungsanbieter können sie in ihrer Öffentlichkeitsarbeit etwa auf ihrer Website und im Bildungsalltag bedarfsgerecht verwenden.
In zwei aufeinander aufbauenden Veranstaltungen lernen die Teilnehmenden für wen und wa-rum Leichte Sprache wichtig ist, machen sich mit den grundlegenden Regeln der Leichter Sprache vertraut und erproben die Anwendung in spielerischen Wort-, Sprach- und Schreibübungen.

Kinderschutzkonzepte für Bildungsanbieter – eine Einführung.
08. September, 15-18 Uhr
Doris Eberhardt – ISA Institut für soziale Arbeit e.V.
zur Anmeldung

(Sexueller) Gewalt vorzubeugen, sie zu erkennen und angemessen zu handeln ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Schutzkonzepte/-prozesse sind mittlerweile in vielen Einrichtungen und Verbänden (verpflichtendes) Thema. Deren Entwicklung und Umsetzung gestaltet sich vielseitig – verbunden mit zahlreichen Fragen, Anforderungen und Empfehlungen aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Von Bedeutung sind dabei immer wieder Reflexions-, Partizipations- und Klärungsprozesse im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Schutz. Denn jedes Konzept ist so lebendig wie die Menschen, die es im Alltag gemeinsam diskutieren, (weiter)entwickeln und umsetzen. Im Workshop werden Grundlagen zu Schutzkonzepten vermittelt. Neben einem Input liegt der Fokus auf Sensibilisierung für und Diskussion von Alltagssituationen, Fragen und Themen der Teilnehmenden sowie Impulsen zum Praxistransfer.

Umweltbildung inklusiv? Veranstaltungen für Teilnehmende mit Beeinträchtigung.
12. September, 15 – 18 Uhr
Dr. Thomas Schäfer – Global Nature Fond & Tuve von Bremen – Wahrsmannshof – Natur- und Umweltbildung am Reeser Meer gGmbH
zur Anmeldung

Obwohl sich in den letzten Jahren in Sachen Inklusion schon einiges bewegt hat, ist Barrierefreiheit nicht in allen Umweltbildungseinrichtungen Realität. Wie gelingt es durch kleine Anpassungen Menschen mit Behinderung den Zugang zu Naturerfahrungen und Naturbildung zu ermöglichen? Mit Ergebnissen aus dem EU-Projekt „Natur ohne Barrieren“ und Praxiserfahrungen aus dem Umweltzentrum Wahrsmannshof, geben die Referenten praktische Tipps für die Planung, Vorbereitung, Organisation und Umsetzung von inklusiven Angeboten in der Natur- und Umweltbildung.

Was Partizipation leisten kann - Kinder und Jugendliche in Risikolagen beteiligen.
13. September, 15 – 18 Uhr
Elisabeth Raschke
zur Anmeldung

Kinder und Jugendliche sind Expert*innen in eigener Sache, können sich eine Meinung bilden und Entscheidungen treffen – wenn Erwachsene sie lassen. Gemeinsam mit der Partizipations-Trainerin Elisabeth Raschke erkunden die Teilnehmenden, wie Partizipation von Kindern und Jugendlichen in Risikolagen im Kontext von Umweltbildung und BNE gelingen kann.

Erster Durchlauf der Fortbildungsreihe im Mai/Juni 2022

Termine

Programm

Programm_-_Fortbildungsreihe_-_Natuerlich_sozial.pdf

235 K