Nachhaltigkeit lernen

UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Seit 1999 unterstützt die ANU die Orientierung der Umweltbildung am Leitbild nachhaltiger Entwicklung aktiv im Rahmen ihrer Projekte zur Vernetzung und Qualifikation von MultiplikatorInnen. Was eine "Bildung für nachhaltige Entwicklung" leisten kann, haben wir hier und in mehreren hundert "Beispielen Guter Praxis" beschrieben, die auf den Unterseiten zusammen mit Bildungsmaterialien und Hintergrundinformationen und Links zu möglichen Kooperationspartnern zu finden sind. Unsere im Projekt "ANU 2000" angelegte Datenbank ermöglicht es, nach Themen, Methoden und Zielgruppen oder entlang der Kriterien für Umweltzentren der Zukunft zu suchen.   

Damit leisten wir einen Beitrag zum Weltaktionsprogramm "Bildung für nachhaltige Entwicklung", das die Vereinten Nationen von 2015 bis 2019 ausgerufen haben. Und wir fördern die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen der Agenda 2030. Im Weltaktionsprogramm BNE ist die ANU als Mitglied in der Nationalen Plattform des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligt und setzt sich dort und in weiteren Gremien für die Förderung non-formaler und informeller BNE ein. Vorbildliche Lernorte, Netzwerke und Kommunen werden im Weltaktionsprogramm durch die Deutsche UNESCO-Kommission ausgezeichnet, darunter diese Auszeichnungen für ANU Mitglieder.

Viele der Beispiele Guter Praxis sind bereits in der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014)" von der Deutschen UNESCO-Kommission mit Jury-Beteiligung der ANU ausgezeichnet worden. Auch diese Praxisbeispiele älteren Jahrgangs bergen wertvolle Ideen. Vielerorts fehlt aber die Finanzierung, gute Ansätze - oft durch als Projekte gefördert - in dauerhafte Angebote überführen zu können. Daher ist es uns wichtig, auch diese weiter zur Verfügung zu stellen und ihre Verbreitung zu unterstützen.

Auch die an der FU Berlin betriebene Datenbank mit allen ausgezeichneten UN-Dekade Projekten (2005-2014) ist hier noch zugänglich. Unter den knapp 2000 Projekten sind rund die Hälfte im non-formalen oder informellen Bereich angesiedelt.