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Stimmt für die ANU beim Wettbewerb „Gesellschaft der Ideen“ des Bundesbildungsministeriums

„Vitamin G für junge Familien – Naturerleben auf dem Spielplatz“. Mit dieser Idee möchten wir beim Ideenpreis für Soziale Innovationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gewinnen. Dafür brauchen wir eure Unterstützung!

Die ANU hat in der Kategorie "virtuell und real" mit der Idee "Vitamin G für junge Familien - Naturerleben auf dem Spielplatz" beim Ideenwettbewerb "Gesellschaft der Ideen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teilgenommen und wurde für die Online-Bewertung ausgewählt. Unsere Idee, Kindern und jungen Familien durch analoge und digitale Lernimpulse dazu anzuregen, die Natur (Vitamin Grün) auf ihrem Spielplatz neu zu entdecken, hat nun die Chance, den Ideenpreis für Soziale Innovation zu gewinnen. Die 20 beliebtesten der 40 zur Wahl stehenden Ideen erhalten ein Preisgeld von 12.500 €, um in den nächsten 6 Monaten ihre Idee weiterzuentwickeln und ein Konzept ihres Projekts zu erarbeiten. Was hinter unserer Idee steckt, lest Ihr weiter unten im Text.
Bitte stimmt bis zum 21.10 für uns! Und leitet die Bitte um Mithilfe gerne weiter.

Registriert euch zur Teilnahme der Online-Bewertung unter: www.gesellschaft-der-ideen.de/userflow.php

Sucht nach „Vitamin G“, klickt auf unsere Idee „Vitamin G für junge Familien – Naturerleben auf dem Spielplatz“ und erläutert kurz, warum unsere Idee wichtig für die Gesellschaft ist. Anregung dazu findet ihr weiter unten im Text.

Für jede der drei Kategorien „virtuell und real“, „Stadt und Land“ und „jung und alt“ könnt ihr jeweils eine Stimme abgeben. Eine Übersicht über alle Ideen findet ihr unter: www.gesellschaft-der-ideen.de/ideen-%C3%BCbersicht.php

Wenn ihr in der Kategorie "Stadt und Land" ein ANU Mitglied unterstützen wollt, dann stimmt für die Idee „Belohnungssystem für Landwirtschaft mit ökologischem Mehrwert“ des Umweltbüro Nord e.V. ab.

Was ist unsere Idee?

Naturbegegnungen im Wohnumfeld sind heute nicht mehr selbstverständlich. Gerade im städtischen Raum, wo die meisten Kinder leben, gehen Kinder und Familien immer weniger in die Natur. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Naturräume haben abgenommen, Brachflächen sind verschwunden und Spielplätze - die das Potential für Naturbegegnungen hätten - werden kaum in dieser Weise genutzt. Manchen Eltern fehlt es schlicht an Ideen und Anregungen, wie der Nachwuchs auf Spielplätzen an Natur herangeführt werden kann. Doch Naturbegegnungen wirken in vielerlei Hinsicht positiv auf die kindliche Entwicklung. So vermindern Naturerfahrungen, als “Vitamin Grün“, beispielsweise Stress, fördern das seelische Gleichgewicht und tragen zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Zudem verbessern Naturerfahrungen die Selbstwahrnehmung, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz von Kindern. Eines wird hier deutlich - um die Entwicklung und das Wohlbefinden unserer Kinder möglichst gut zu fördern, ist es entscheidend, ihnen von klein auf in ihrem Umfeld Begegnungen in und mit der Natur zu ermöglichen.

Hier setzt unsere Idee an. Wir erleichtern den ersten Schritt hin zu Naturbegegnungen auf städtischen Spielplätzen, indem wir das bereits vorhandene Potential durch digitale und weitere unaufwändige Impulse (u.a. Casual Learning) vor Ort für Familien mit Kindern bis 8 Jahren sichtbar machen. Das Projekt richtet sich sowohl an die Eltern als Multiplikator*innen, als auch direkt an die Kinder selbst. Die Naturbegegnungsimpulse werden auf lokaler Ebene gemeinsam von Umweltbildungszentren (UBZ) und der Zielgruppe partizipativ in Design Thinking-Workshops entwickelt und als Modellprojekte vor Ort erprobt.

Welche Wirkung hat unsere Idee auf die Gesellschaft?

Die niedrigschwelligen Bildungsimpulse bieten Anreize für Kinder, sich auf Naturbegegnungen einzulassen und liefern Eltern gleichzeitig Anregungen, wie sie Naturerfahrungen ihrer Kinder fördern können. Das kann ein erster Schritt sein, sich mit dem Thema näher auseinanderzusetzen aber auch eine Inspiration darstellen, weitere Naturbegegnungsformate, wie etwa die vielfältigen Angebote von Umweltbildungszentren, wahrzunehmen. Gleichzeitig kann der familiäre Zusammenhalt gestärkt werden, indem die ganze Familie, inklusive Großeltern, an den Aktivitäten der Naturbegegnung teilnehmen können. Unsere Idee richtet sich insbesondere an Familien, die Naturbegegnungsformate wie Veranstaltungen, Führungen etc. nicht in Anspruch nehmen (können). Mit den niedrigschwelligen, kostenlosen Impulsen werden Familien genau dort angesprochen, wo sie sich ohnehin aufhalten. Durch die partizipative Einbindung der Zielgruppe in die Entwicklung wird ermöglicht, dass sich die Bildungsimpulse an den Lebenswelten von jungen Familien orientieren. Hinzukommt, dass die digital affinen Kinder und Jugendlichen durch den gezielten Einsatz von digitalen Medien in ihrer Lebenswelt abgeholt und sinnvoll und ortsbezogen mit dem „analogen“ Erleben verbunden werden.