Offener Brief: Jugend ans Klimakabinett: 2038 ist zu spät

Ausgabe direkt auswählen:

Suchen in allen Ausgaben:

ökopädNEWS
Juni 2019: Lokale Klimabildung
Ausgabe Nr. 300

vorheriger Artikel | Inhaltsverzeichnis | nächster Artikel

Zum Thema

Offener Brief: Jugend ans Klimakabinett: 2038 ist zu spät


Die vier großen Jugendumweltverbände in Deutschland, BUNDjugend, Naturfreundejugend Deutschlands, NAJU und WWF Jugend, appellieren in einem offenen Brief an die Bundesregierung, noch 2019 ein umfassendes Gesetzespaket an Klimaschutzsofortmaßnahmen zu verabschieden. Darin müssten endlich alle relevanten Sektoren, vom Energiebereich über die Landwirtschaft bis zum Verkehr, in die Pflicht genommen werden. Außerdem fordern die Jugendlichen im Sinne der intergenerationellen Gerechtigkeit ein Mitbestimmungsrecht für junge Menschen. Sie beanspruchen einen Platz für ihre Generation bei dem einzusetzenden Sachverständigenrat für Klimafragen. Außerdem brauche es die gesetzliche Verankerung des Kohleausstiegs. „Je früher die Kraftwerke abgeschaltet werden, desto besser für das Klima. Das von der Kohlekommission vorgeschlagene Ausstiegsjahr 2038 reicht nicht aus. Das Potenzial für einen früheren Ausstieg ist wirtschaftlich wie sozial gegeben und klimapolitisch geboten.“

www.kurzlink.de/Klimakabinett

Nächster Artikel: Einladung: Erdfest - ein guter Grund zu Feiern