Umweltministerkonferenz: Eckpunkte für Zertifizierungen

Ausgabe direkt auswählen:

Suchen in allen Ausgaben:

ökopädNEWS
März 2018: Weiterbildung
Ausgabe Nr. 287

vorheriger Artikel | Inhaltsverzeichnis | nächster Artikel

Zum Thema

Umweltministerkonferenz: Eckpunkte für Zertifizierungen


Im November 2017 hat die Umweltministerkonferenz ein Eckpunktepapier für die Ausgestaltung von Zertifizierungen von Anbietern im Sinne einer BNE-Qualitätsentwicklung empfohlen. Personal ist bei den Zertifizierungen der Länder ein eigener Qualitätsbereich. Zu den von der UMK empfohlenen Eckpunkten gehören auch die Beratung und Unterstützung von Anbietern durch Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. In Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern werden laut Bericht der UMK die Zertifizierungen mit kostenlosen Fortbildungsmaßnahmen für die Anbieter gekoppelt. Dabei werden die Belange von kleinen Bildungsträgern besonders berücksichtigt. Aus den Erfahrungen bisheriger Qualitätsprozesse der Länder hat sich gezeigt, dass die bisherige Akzeptanz der Zertifizierungen von einem partizipativen Ansatz und der aktiven Mitgestaltung der Zivilgesellschaft lebt. Ein verbindlicher Qualitätsrahmen mit verordneten Qualitätskriterien sei nicht zielführend, schlussfolgert die Ad-hoc-AG „Qualitätsentwicklung der Umweltministerkonferenz“. 

www.umweltministerkonferenz.de/documents/1a_-_TOP_7_-_Bericht.pdf
www.umweltministerkonferenz.de/documents/89-_UMK-Protokoll-final.pdf

Nächster Artikel: Frauenumweltpreis: Annette Dieckmann ausgezeichnet