Studien I: Glücksatlas und Happiness Report

Ausgabe direkt auswählen:

Suchen in allen Ausgaben:

ökopädNEWS
April 2017: Glück
Ausgabe Nr. 279

vorheriger Artikel | Inhaltsverzeichnis | nächster Artikel

Zum Thema

Studien I: Glücksatlas und Happiness Report


Der Deutsche Post Glücksatlas 2016 bescheinigt der Republik eine Steigerung der kollektiven Lebenszufriedenheit. Das Glücksniveau der Deutschen hat mit einem Wert von 7,11 erstmalig das Zufriedenheitsplateau der letzten Jahre verlassen. Im europäischen Vergleich verbessert sich Deutschland von Platz 10 auf Platz 9. Ein Schwerpunkt der Studie lag beim Thema der kulturellen Offenheit. 38 Prozent der besonders toleranten Menschen geben an, sie seien in hohem Maße mit ihrem Leben zufrieden (Wert 9 oder 10 auf der Glücksskala von 0 bis 10). Bei der Gruppe der wenig toleranten Menschen sind es nur 16 Prozent, die die entsprechenden Top-Bewertungen auf der elfstufigen Zufriedenheitsskala abgeben. Der Durchschnitt der Deutschen liegt hier bei 30 Prozent. Je toleranter ein Mensch ist, desto zufriedener ist er mit seinem Leben. Daraus lässt sich zwar keine direkte Kausalität ableiten, es besteht jedoch ein sichtbarer Zusammenhang, schreiben die Autoren der Studie.

Der aktuelle World Happiness Report, ein Bericht über den Zustand des globalen Glücks, wird in Rom zum UN-Weltglückstag am 20. März 2017 (nach Redaktionsschluss) veröffentlicht. In dem seit 2012 herausgegebenen Bericht beschreiben führende Fachleute aus Wirtschaft, Psychologie, Analytik, Statistik, Gesundheit, Verwaltung und anderen Bereichen, wie Messungen des Wohlbefindens effektiv genutzt werden können, um den Fortschritt der Nationen zu beurteilen. Der Bericht zeigt, wie die neue Wissenschaft des Glücks persönliche und nationale Variationen von Glück erklärt. Der Weltglücksbericht spiegelt eine neue weltweite Nachfrage nach mehr Beachtung des Glücks als ein Kriterium für Regierungspolitik.

www.gluecksatlas.de

www.worldhappiness.report

 

Nächster Artikel: Studien II: Glück und Nachhaltigkeit