Umweltbildung mit Geflüchteten - Ressourcentage in Asylunterkünften

Ausgabe direkt auswählen:

Suchen in allen Ausgaben:

ökopädNEWS
November 2016: Ethik in der Umweltbildung
Ausgabe Nr. 275

vorheriger Artikel | Inhaltsverzeichnis | nächster Artikel

Aus ANU und Umweltzentren

Umweltbildung mit Geflüchteten - Ressourcentage in Asylunterkünften


Der ANU-Bundesverband hat im September kurzfristig die Trägerschaft für ein bundesweites Projekt zur Umweltbildung mit jungen geflüchteten Menschen zum Thema Ressourcen übernommen.

Im Projekt „Ressourcentag – gemeinsam aktiv in Asylunterkünften“ können noch in diesem Jahr 160 Veranstaltungen zu den Themen Energie, Wasser und Abfall gefördert werden. In Vor-Ort-Schulungen in den Unterkünften werden sich die jungen Geflüchteten kritisch damit auseinandersetzen, dass Ressourcen – auch in einem „Land des Überflusses“ wie Deutschland – endlich sind und für alle Menschen zugänglich sein sollten. Sie können dadurch selbst aktiv werden und andere zum Handeln motivieren.

Das bis Ende Dezember laufende Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Inneren in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Initiatoren und Projektpartner sind die Energieagentur Unterfranken, der Landkreis Fürstenfeldbruck und die Evangelische Jugendsozialarbeit Bayern. Beteiligt ist außerdem das Umweltzentrum NaturGut Ophoven in Leverkusen. In drei Workshops wurden 80 Umwelt- und SozialpädagogInnen fortgebildet, die nun bundesweit in Dreier-Teams die Ressourcentage in den Asylunterkünften durchführen.

Private oder kommunale Träger oder BetreuerInnen von Gemeinschaftsunterkünften, die das kostenlose Angebot wahrnehmen möchten, können sich zur Vermittlung von TrainerInnen an die ANU wenden.

 

 

www.umweltbildung.de/ressourcentag.html

Nächster Artikel: Netzstellen für Nachhaltigkeit - ANU ist Partner bei „RENN“