Geo-Zentrum ist 44. Umweltstation in Bayern

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ökopädNEWS
April 2011
Ausgabe Nr. 219

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Aus ANU und Umweltzentren

Geo-Zentrum ist 44. Umweltstation in Bayern


Das tiefste Loch der Welt haben Geowissenschaftler in Windischeschenbach (Oberpfalz) in die Erdkruste gebohrt, genau 9.101 Meter tief durch hartes Festgestein. An dem Ort gibt es seit 1998 eine Informations- und Begegnungsstätte für Wissenschaft, Schule und Öffentlichkeit: das Geo-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung. Es soll Umweltbildung um die geologische Komponente erweitern und das Bewusstsein für natürliche globale Kreisläufe und langfristige Zusammenhänge von Kontinentalplattenbewegung, Gesteinsarten, Klima, Boden, Flora und Fauna schärfen. Jetzt wurde das Geo-Zentrum als einzige Umweltstation mit dem Schwerpunkt Geowissenschaften in Bayern anerkannt. Der Freistaat hat den Ausbau des Zentrums seit 2002 mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro gefördert, davon sind über 840.000 Euro Fördermittel der Europäischen Union.

www.geozentrum-ktb.de

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