Interministerielle Arbeitsgruppe Umweltbildung/-erziehung arbeitet in Mecklenburg-Vorpommern

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ökopädNEWS
August 1996
Ausgabe Nr. 063

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Aus Arbeitskreisen

Interministerielle Arbeitsgruppe Umweltbildung/-erziehung arbeitet in Mecklenburg-Vorpommern


Bereits seit Ende 1992 arbeitet unter Federführung des Kultusministeriums eine interministerielle Arbeitsgruppe Umweltbildung/-erziehung, in der Vertreter von Ministerien, Schulbehörden und Universitäten sowie von Umweltbildungs-Landesverbänden mitwirken. Ihre Aufgabe ist es, die Umweltbildung in den allgemeinbildenden Schulen zu begleiten, zu koordinieren und zu steuern, der im Erlaß vom 10.4.1996 geregelt ist. In diesem Erlaß werden u.a. die Ziele der Umwelterziehung aufgeführt, Schwerpunkte für die einzelnen Schulstufen in Mecklenburg-Vorpommern genannt und Maßnahmen für eine aktive Umweltbildung vorgeschlagen: neben einer umweltgerechten Gestaltung ihrer Schule mit Schulgarten und Schulwald sollen sich die Schüler z.B. auch am Tag der Umwelt beteiligen und außerschulische Einrichtungen, wie z.B. Schullandheime, Zoo- und Botanikschulen oder Naturschutz- und Ökologiezentren besuchen. In den Schulaufsichtsbehörden werden Kreisumweltberater benannt, die Schulen beraten und Kontakte zu umweltinstitutionen entwickeln sollen. An jeder Schulen müssen Umweltberater benannt werden, die die Umwelterziehung koordinieren.

Kontakt: Umweltministerium, Jürgen Boos, Schloßstr. 6-8, 19053 Schwerin, Tel: 0385/5888180

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