WWF zum zweiten: Panda-Clubs lösen sich vom WWF und gründeten eigenen Verband

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ökopädNEWS
Januar 1997
Ausgabe Nr. 068

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Aus Arbeitskreisen und Verbänden

WWF zum zweiten: Panda-Clubs lösen sich vom WWF und gründeten eigenen Verband


Seit vielen Jahren arbeiteten ca. 20 Jugendgruppen (15 im Westen und 5 in den Neuen Bundesländern) recht erfolgreich unter dem Namen "Panda-Club" im WWF und gaben die Ideen des großen Verbandes an junge Menschen weiter. Damit ist nun Schluß. Wegen zu großer Eigenmächtigkeiten trennte sich im Herbst der WWF von seiner Nachwuchsorganisation und drehte den Geldhahn zu. Doch die Betreuer der Gruppen gaben nicht auf. Sie trafen sich im November in Lichterode und gründeten kurzerhand einen eigenen Verband, den "Natur-Ranger Deutschland e.V." Neues Leittier (den Panda mochte der WWF nicht hergeben) ist der Dachs - und das Verbandsorgan heißt entsprechend und witzig denn auch "Frechdachs". Zum 1.Vorsitzenden wurde Tim Schmitz aus St. Wendel, zum Stellvertreter James Wolgast aus Berlin gewählt. Einige LeiterInnen sind altbekannte und aktive ANU-Mitglieder, z.B. Heinz Kissling (Frankfurt), Horst Ertel (Jena), Helga Siemens (Dresden) und Jürgen Reitsch (Sangershausen). Als neuer Sponsor wurde der Waschbär-Versand gewonnen, der nicht nur eine Anschubfinanzierung gewährt, sondern auch den "Frechdachs" kostenlos an seine ca. 70.000 Kunden verschicken will und darüber hinaus den Jung-Rangern Sonderkonditionen für den Kauf von Waschbär-Produkten einräumt.

Kontakt: Heinz Kissling, Hachenburger Str. 15, 65936 Frankfurt, Tel: 069/343258

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