DIE-Tagung: Die Rolle der Bildungseinrichtungen im Agenda-Prozeß

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ökopädNEWS
Juni 1997
Ausgabe Nr. 073

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DIE-Tagung: Die Rolle der Bildungseinrichtungen im Agenda-Prozeß


Ende April führte die Clearingstelle des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) eine Tagung mit europäischer Beteiligung in Frankfurt durch. Diskutiert wurde die Frage, ob die außerschulischen Bildungseinrichtungen eine tragende Rolle im Lokalen Agenda-Prozeß führen können. Vorgestellt wurde u.a. das Ergebnis eines Fragebogens über die Beteiligung von 450 Volkshochschulen und 100 anderen Bildungseinrichtungen. Ein erster Trend zeigt, daß über zwei Drittel aller Einrichtungen sich mit dem Thema beschäftigen. Als Probleme bei der lokalen Arbeit wurden von den TeilnehmerInnen vor allem mangelnde Bürgerbeteiligung, fehlende Indikatorensysteme und mangelnde Akzeptanz in den Verwaltungen genannt. Erfolgreiche Strategien waren das Locken mit positiven Beispielen, eine professionelle Moderation und medienwirksame Präsentation. In Arbeitsgruppen wurden Ansätze wie z.B. Konflikttraining, Mediation und Zukunftskongreß vorgestellt. Spannend war der letzte Tag, als PädagogInnen und "local coordinators" aus ganz Europa ihre Arbeit vorstellten. In Schweden z.B. haben inzwischen alle Kommunen eine eigene Agenda verabschiedet. Für die deutschen Bldungseinrichtungen bleibt noch viel zu tun.

Weitere Infos: DIE, Clearingstelle, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt, Tel: 069/95626146

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