Wald- und Naturkindergärten in NRW

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ökopädNEWS
Juni 1997
Ausgabe Nr. 073

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Aus der ANU

Wald- und Naturkindergärten in NRW


Drei Waldkindergärten arbeiten derzeit in NRW und sammelten bereits Erfahrungen im strengen letzten Winter. Diese Einrichtungen bieten Kindern durch den ständigen Aufenthalt in der Natur einen direkten und konkreten Zugang zur natürlichen Umwelt und können dadurch einen Beitrag zur Umweltbildung leisten. Weitere Elterninitiativen, Jugendämter und andere Kindergartenträger erwägen die Einrichtungen von Waldkindergärten. Diese Initiativen können mehr als nur kostengünstige Alternativen zur Bereitstellung von Kindergartenplätzen sein. Wie sehen gute Konzepte der Waldkindergärten aus? Um umweltpädagogische Standards zu sichern und diese Wald- und Naturkindergärten in der öffentlichen Diskussion zu unterstützen, hat ein Kooperationsprojekt zwischen ANU und vub (Verband für Umweltberatung) in NRW die Arbeit aufgenommen. In Gesprächen mit dem Umwelt- (MURL) und dem Sozialministerium (MAGS, zuständig für Kindertagesstätten) stieß das Anliegen auf großes Interesse. Das MAGS unterstützt den Austausch unter den Waldkindergärten und die Veröffentlichung von für die Kindergartenpraxis interessanter natur- und umweltpädagogischer Ansätze finanziell. Es werden Treffen für die ErzieherInnen in Waldkindergärten organisiert und der Erfahrungsaustausch gefördert. Es besteht jedoch weitergehender Informationsbedarf, deshalb ist für die 2. Jahreshälfte 1997 eine Tagung für Interessierte, Träger, Jugendämter und ErzieherInnen angedacht. Für die Realisierung einer solchen Tagesveranstaltung wäre es wichtig, aus den Kommunen zu erfahren, wohin die ersten Schritte zu einem Waldkindergarten gehen und welche Träger in NRW aktiv geworden sind.

Kontakt: AG-Waldkindergarten, Rolf Nedden, Tel./Fax: 02324/77313

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