WWF: Umweltbildung in Großschutzgebieten

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ökopädNEWS
August/September 1997
Ausgabe Nr. 075/076

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WWF: Umweltbildung in Großschutzgebieten

WWF: Umweltbildung in Großschutzgebieten


Ein ausgezeichnetes "Rahmenkonzept für Umweltbildung in Großschutzgebieten" hat die Umweltstiftung WWF erarbeitet. Unter der Mitarbeit von Professor Dr. Gerhard Trommer und Raimund Noack (Uni Frankfurt), Thorsten Ludwig (Bildungswerk Interpretation) u.a. haben Astrid Paschkowski und Jan Gahsche eine Broschüre erstellt, die durchaus als didaktische Grundlage für die außerschulische Umweltbildung angesehen werden kann. Ausgangspunkt war das stark differenzierende Verständnis zur Umweltbildung in den einzelnen Großschutzgebieten, das auf den Mangel an einem gemeinsamen Konzept zurückzuführen sein dürfte. Die nun vorgelegte Arbeit klärt Definitionen (Was ist Umweltkommunikation?), erläutert die Grundlagen zur Umweltbildung in Großschutzgebieten (Liste der internationalen Konferenzen, MAB-Programm der UNESCO, Ableitung des Bildungsauftrages in den Bundesländern usw.), führt die unterschiedlichen Modelle der Umweltbildung auf (z.B. Umweltlernen, Mitwelterziehung, Interpretation usw.), gibt eine Zielgruppenanalyse, leitet Zielbereiche (z.B. Sensibilisierung oder Einstellungsveränderung) ab, erklärt Themenwahl und Auswahl der Inhalte, diskutiert Methoden und gibt Hinweise zur Durchführung (z.B. Vor- und Nachteile von Gruppenarbeit) und zur Evaluation. Am Ende steht das Kapitel zur Organisationsentwicklung, die Frage der personellen Absicherung der Umweltbildungsarbeit und das Anforderungsprofil des/der UmweltpädagogIn. Ein Werk, das zur Professionalisierung von UmweltpädagogInnen nicht nur in Großschutzgebieten beitragen wird.

Bezug nur gegen Zusendung von DM 3,- in Briefmarken pro Heft: WWF, Naturschutzstelle Ost, Schulstr. 6, 14482 Postdam, Tel: 0331/747310

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