Die Bilder Indiens

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ökopädNEWS
November 1998
Ausgabe Nr. 090

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Rezensionen

Die Bilder Indiens


Stephen P. Huyler
Die Bilder Indiens
Frederking & Thaler, München, 1994, DM 148,-

Seit Jahrhunderten haben die Frauen Indiens ihren Töchtern das Wissen und die Kunst der rituellen Wand- und Bodenmalerei weitergegeben. Diese dekorativen Kunstwerke sind "gemalte Gebete" und stelle Bitten an die Gottheiten um Gesundheit und Wohlergehen der Familien dar. Das Spektrum dieser weiblichen Gebrauchskunst reicht von der gegenständlichen Abbildung bis zur modernen Graphik: Gemalte und modellierte Darstellungen wie Elefanten und Reishügel entstammen der örtlichen Bilderwelt, während Pfauen und Lotusblüten Symbole der Gottheiten sind. Unvergleichliche Farben, die von pastellhaften Naturtönungen bis ins intensive Rot, Gelb und Weiß gehen, heben die Ornamente vom Lehm der Häuser und vom Staub der Straßen ab. Die Ausdrucksstärke dieser einfachen Techniken und die farbige Freude, die aus den Bildern spricht, machen dieses Buch zu einem "Schatzkästchen" für alle, die mit Kindern oder Erwachsenen Lehmwände gestalten möchten.

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