"Networking in der Umweltbildung - von der Kommunikation zur Kooperation": das Netzwerk darf nicht sterben

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ökopädNEWS
April 1999
Ausgabe Nr. 095

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Aus aktuellem Anlaß

"Networking in der Umweltbildung - von der Kommunikation zur Kooperation": das Netzwerk darf nicht sterben


Mehr als 50 Teilnehmer u. a. aus Umweltzentren, aus den Umweltbildungsund Naturschutzverbänden, aus dem BANU und dem Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen waren am 23. März der Einladung des ANU Netzwerks in die stilvollen Räume der Schweisfurth-Stiftung nach München gefolgt.
Im Mittelpunkt der Tagung stand die Ergebnispräsentation der dreijährigen Arbeit des ANU Netzwerks am Aufbau der Kontaktbörse Umweltbildung.

Besonderes Interesse fand der neue elektronische Veranstaltungskalender zum Selbsteintragen. Hier könne jedes Zentrum eigenverantwortlich die Regie für die Aktualität übernehmen, so Birgit Farnsteiner, Projektleiterin und Moderatorin der Tagung. Alle Teilnehmer werden ab sofort in die neu eingerichtete Mailingliste des Netzwerks aufgenommen und damit auf elektronischem Weg mit aktuellen Sachinformationen für Umweltzentren und Umweltbildner versorgt.

Ein Rückblick über den Projektverlauf und ein Erfahrungsbericht der ANU Bayern machten klar: das Netzwerkprojekt hat ganz wesentlich zur Verankerung der elektronischen Medien bei den Umweltzentren und in der Szene beigetragen. So berichtete Caroline Fischer über die "ersten Gehversuche mit e-mail und Internet" mit Hilfe des ANU Netzwerks und staunte, wie schnell der rasante, preiswerte und bequeme Datenaustausch in ihrem Arbeitsalltag zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Für sie ist das ANU Netzwerk eine Visitenkarte der Umweltbildung und ein wichtiger Schnittpunkt zum Agenda 21 Prozeß.

Fazit der Teilnehmer: das Netzwerk ist auf gutem Kurs und muß weitergehen. Den übergeordneten Aspekt aufgreifend plädierte Dr. Hermann Diekmann für ein künftiges Zusammenwirken aller mit Umweltbildung befaßten Verbände und Vereinigungen. Warum nicht die Zeichen der Zeit erkennen und der Fusionswelle folgen auf der Arbeitsebene? Mit www.umweltbildung.de wäre man dafür an einer wirkungsvollen Adresse.

Für Rückfragen: Birgit Farnsteiner, ANU Netzwerk Tel.: 040/ 6494 0219; Tagungsunterlagen können gegen mit 3,- DM frankierten DIN A4 Rückumschlag angefordert werden beim ANU Netzwerk per Fax: 040/ 6494 0229. anu(at)umwelt.ecolink.org

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