Ufos zum Selberpflanzen

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ökopädNEWS
Februar 2000
Ausgabe Nr. 103

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Praxis-Tips des Monats

Ufos zum Selberpflanzen


Sie ist eine wahre Zauberin - die Weide. Wer einen frisch geschnittenen Zweig oder Ast im Frühjahr in den Boden steckt, wird bald darauf feststellen, daß er munter grüne Blätter treibt, Wurzeln (selbst in der Blumenvase!) entwickelt und einfach drauf los wächst. Ein ideales "lebendes Baumaterial" für allerlei Hütten, Tunnel, Zäune, Irrgärten, Arkaden, Türme, Bühnen, Lauben, Figuren, Monster, Witziges und - Ufos eben. Es gehört auch weder viel naturkundliches noch technisches Wissen dazu, nicht einmal Geld braucht man, wenn man sich z.B. den Abfall vom Weidenschneiteln jetzt im Februar bei den Naturschutzverbänden oder dem Gartenamt besorgt. Das einzige, was man braucht ist ein Stück möglichst sonnigen Boden zum Pflanzen und - Phantasie. Wem die fehlt, sei das phantastische Buch von Marcel Kalberer und Micky Remann "Das Weidenbaubuch" wärmstens empfohlen. Es macht Spaß mitzuerleben, wie Natur und Kreativität im wahrsten Sinne des Wortes zusammenwachsen. Und es steckt und spornt an, macht Mut, sich selbst auszuprobieren und zugleich einem kleinen Wunder der Natur zum Leben zu verhelfen. (jfs)

Das Weidenbuch, AT Verlag, Aarau, Schweiz, 1999, 49,90 Mark, ISBN 3-85502-649-1

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