Schnittmenge Mensch. Bildung für nachhaltige Entwicklung als neue Lernkultur. Sonderheft 12 der Zeitschrift "politische ökologie"

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ökopädNEWS
September 2000
Ausgabe Nr. 109

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Rezensionen

Schnittmenge Mensch. Bildung für nachhaltige Entwicklung als neue Lernkultur. Sonderheft 12 der Zeitschrift "politische ökologie"


ANU Bayern (Hrsg.)
Schnittmenge Mensch. Bildung für nachhaltige Entwicklung als neue Lernkultur. Sonderheft 12 der Zeitschrift "politische ökologie"
München: ökom 2000, 70 S., 19,80 Mark

Zielgruppe: Höhere Berufsschule, Universität, Fachleute der Umweltbildung

Gesamturteil: sehr empfohlen

Inhalt: Das Sonderheft vereinigt verschiedenste Beiträge zur nachhaltigen Umweltbildung. Die theoretischen Beiträge beschäftigen sich mit dem Bildungsbegriff, den Zielen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, dem Konstruktivismus, dem Lebensstil unterschiedlicher Gruppen und dem Öko-Audit von Bildungseinrichtungen. Des Weiteren werden verschiedenste Projekte beschrieben: Naturerlebnis in Verbindung mit der Frage "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?", ein Kochkurs als Anlass zur Reflexion, verschiedene Agenda-21- und Partizipationsprozesse, eine Partnerschaft von Umweltzentren aus Deutschland und dem Tschad, ein Einsatzprogramm für Arbeitslose Jugendliche und ein Komponier-Wettbewerb für Umwelt-Songs.

Beurteilung: Die Artikel sind in der Regel prägnant, einfach verständlich und anregend geschrieben. Die theoretischen Beiträge sind kompetent und spiegeln den Stand der Debatte in Deutschland wider. Die Projektberichte sind erfrischend und anregend; die Begeisterung aller Beteiligten ist förmlich spürbar. Die Projekte knüpfen an herkömmliche Ideen und Aktionen der Umweltbildung an, versuchen aber den Zusammenhang zur nachhaltigen Entwicklung herzustellen. Es ist nicht ganz verständlich, ob Theorie und Praxis in allen Teilen wirklich zusammenpassen. Das Heft - in seiner kompakten Form und attraktiven Aufmachung - ist jedoch geeignet, sich zu dieser wichtigsten Frage Gedanken zu machen.

Dominique Högger

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