Naturerlebnisse für Behinderte

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ökopädNEWS
September 2000
Ausgabe Nr. 109

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Praxistipp des Monats

Naturerlebnisse für Behinderte


Wer bereits einmal mit Behinderten oder einer integrativen Gruppe Naturerlebnisübungen durchgeführt hat, weiß, wie sehr sich diese Kinder und Jugendlichen über die kleinsten Erlebnisse freuen können. Dennoch findet eine ökopädagogische Arbeit mit Behinderten noch viel zu selten statt. Es ist auch ein Stück gelebte Integration und soziale Vernetzung im Sinne der Agenda 21, wenn behinderte Menschen an der Schönheit der Natur und ihren Problemen teilhaben dürfen. Wer sich das noch nicht alleine traut, dem sei das kleine Buch "Integrative Ökopädagogik - Die Natur als integrativer Weg für Lernbehinderte und geistig Behinderte" empfohlen. Ausführlich werden konkrete Praxisbausteine für Naturerleben mit Behinderten beschrieben und die pädagogischen Konzepte von Beer/de Haan (Ökopädagogik) und Cornell (Flow Learning) auf ihre Anwendbarkeit hin überprüft. Am Ende stehen Kriterien für eine erfolgreiche integrative Ökopädagogik, die Mut machen, es selbst auszuprobieren. (jfs)

Bezug: Thomas Kappauf, "Integrative Ökopädagogik", Ökologische Bildungsstätte Burg Hohenberg, Burg 2, D-95691 Hohenberg/Eger

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