Wildtier-Aktion mit Kindern

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ökopädNEWS
Januar 2001
Ausgabe Nr. 113

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Praxistipp

Wildtier-Aktion mit Kindern


Im Winter leiden besonders viele Wildtiere Not. Viele Menschen wissen nicht, was sie tun sollen, wenn sie verletzte oder verlassene Wildtiere auffinden. Eine sinnvolle Aktion ist es, mit Kindern und Jugendlichen in der eigenen Kommune eine Aufklärungskampagne zu starten. Die Zeitschrift "Grünstift" aus Berlin hat viele wichtige Tipps über Füchse, Kaninchen, Eichhörnchen, Maulwurf, Fledermaus, Vögel und Amphibien in ihrem Heft "special 22: Wildtiere in Not" zusammengestellt. Einen Steinmarder, der zum Beispiel nachts auf dem Dachboden tobt, wird man nur wieder los, indem man alle Schlupflöcher zum Dach verschließt oder einen Beutel "stinkender" Hundehaare auslegt. Völlig zwecklos ist es, einen Tierfänger zu beauftragen, weil sich in dem freigewordenen Revier schon bald ein neuer Gast einstellen würde. Sollte das Auto wegen eines durchgebissenen Kabels nicht anspringen, hilft ein unter den Motorraum gelegter Maschen- oder Hasendraht. Dieser bewegt sich bei Berührung, so dass der Marder erschrickt und in Zukunft die Stelle meiden wird. Wird ein Tier verletzt aufgefunden, sollte unverzüglich das nächste Forstamt informiert werden. (jfs)

Bezug des Heftes gegen 2,50 Mark plus Porto bei der Stiftung Naturschutz Berlin, Potsdamer Str. 65, D-10785 Berlin, Fon ++49/(0)30/2626001, Fax 2615277, E-Mail snb(at)mail.blinx.de

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