Bin ich ein intelligenter Autofahrer?

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ökopädNEWS
Februar 2001
Ausgabe Nr. 114

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Praxistipp des Monats

Bin ich ein intelligenter Autofahrer?


Kampagnen zur Verringerung des motorisierten Individualverkehrs haben es schwer in unserem Land. Das Auto ist und bleibt ein Objekt vieler Begierden, über das man(n) nicht gerne spricht. Doch für alle, die sich bereits ihrer Autosucht bewusst sind und Abhilfe suchen, bietet das "Nordlicht-Team" um Professor Prose eine 7-Schritte-Diät an: 1) Eine Woche lang Bestandsaufnahme: wann, wohin, wie teuer. 2) Alternativen suchen und mal was anderes ausprobieren. 3) Einfach irgendwo anfangen und sich für einen Monat persönliche Ziele setzen. 4) Zettel mit den Zielen sichtbar im Auto befestigen. 5) Am Ende jeder Woche und des Schnuppermonats festhalten: was habe ich umgesetzt, was nicht? 6) Neue Ziele für den nächsten Monat setzen. 7) Der neu gefundene persönliche Weg wird zur Gewohnheit. Was ist zusätzlich möglich? Urlaub ohne Auto? Tempo verringern? Kleineres Auto kaufen? Mit anderen ein Auto teilen? Oder sogar ganz auf das Auto verzichten?! The way is the message: Weniger Autoverkehr ist mehr. Mehr an Gesundheits-, Umweltund damit auch an Lebensqualität. Wenn viele Menschen durch konkrete große oder kleine Schritte zur Verkehrsverminderung mitmachen, können wir einen wirksamen Effekt für Mensch und Umwelt erreichen. (jfs)

Friedemann Prose, Projekt Klimaschutz, Institut für Psychologie, Universität Kiel, Olshausenstr. 40, D-24098 Kiel, Fon ++49/(0)431/880-2974, Fax -1559, E-Mail klima(at)psychologie.uni-kiel.de, www.nordlicht.uni-kiel.de/hpger.htm

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