Interkulturelle Umweltbildung aus dem Garten

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ökopädNEWS
Mai 2002
Ausgabe Nr. 127

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Verschiedenes

Interkulturelle Umweltbildung aus dem Garten


Etwa zweimal pro Jahr versendet Global Challenges Network per E-Mail einen Rundbrief mit interessanten Beiträgen zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltbildung. Im Februar berichtete die Soziologin Christa Müller über das Projekt der "Internationalen Gärten" in Göttingen, die 1996 auf Initiative von bosnischen Flüchtlingsfrauen entstanden. Heute betreiben etwa 300 Menschen aus 14 Nationen gemeinsam auf rund 12.000 Quadratmeter Fläche biologischen Gartenbau von Gemüse, Obst und Kräutern. Das inzwischen bundesweit anerkannte Projekt verknüpft Eigenversorgung und interkulturelle Integrationsarbeit mit bürgerschaftlichem Engagement und leistet somit einen Beitrag zum Frieden. Aus der Praxis entstand ein Bildungskonzept, das bei Flüchtlingen die Erkenntnis in die Notwendigkeit aktiven Umweltschutzes weckte und ihnen auf diese Weise hilft, die Opferperspektive zugunsten einer Akteursperspektive zu verlassen.

Kontakt: Global Challenges Network e.V. / GCN, Frauke Liesenborghs, Frohschammerstr. 14, D-80807 München, Fon ++49/(0)89/879850, http://www.gcn.de/download/news_feb02.pdf

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