Weltaktionsprogramm BNE

Für die Jahre 2015 bis 2019 haben die Vereinten Nationen ein Weltaktionsprogramm "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Es verfolgt das Ziel, BNE weltweit in alle Bildungsbereiche zu integrieren. Zudem soll die Rolle von Bildung in allen Programmen und Prozessen, die nachhaltige Entwicklung fördern, gestärkt werden. Das Weltaktionsprogramm leistet einen zentralen Beitrag zur Umsetzung der 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen – der Agenda 2030.

Über die Umsetzung in Deutschland berichtet aktuell das Portal www.bne-portal.de der Deutschen UNESCO-Kommission und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) als federführendes Ressort. Das BMBF hat zur Steuerung eine Nationale Plattform BNE und weitere begleitende Gremien eingerichtet. Die Nationale Plattform, in der auch die ANU beteiligt ist, hat im Juni 2017 den Nationalen Aktionsplan BNE verabschiedet. Der Plan nennt Ziele und Handlungsempfehlungen, um BNE strukturell in der Bildungslandschaft zu verankern.

Die ANU ist mit ihrer Vorsitzenden Annette Dieckmann in der Nationalen Plattform BNE vertreten. Auch in folgenden weiteren Gremien wirkt die ANU mit:

 

 

UN-Dekade "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung 2005-2014"

Vor dem Weltaktionsprogramm hatten die Vereinten Nationen für die Jahre 2005 bis 2014 bereits eine Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgerufen. Koordiniert von der Deutschen UNESCO-Kommission wurde die Dekade in Deutschland durch zahlreiche Maßnahmen und dezentrale Projekte umgesetzt. Die ANU war beteiligt im Nationalkomitee, am Runden Tisch und mit eigenen Maßnahmen und Projekten.

 

BNE-Weltkonferenz in Japan zum Abschluss der Dekade

Vom 10.-12. November 2014 hat in Aichi-Nagoya (Japan) die UNESCO World Conference on Education for Sustainable Development stattgefunden. Sie wurde gemeinsam von der UNESCO und der Regierung von Japan ausgerichtet. Teilgenommen haben rund 1000 VertreterInnen aus 150 Staaten, darunter 76 MinisterInnen. Mitglied der deutschen Delegation unter Leitung von Staatsekretärin im BMBF Cornelia Quennet-Thielen, war auch Annette Dieckmann, Vorsitzende des ANU-Bundesverbandes.

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