Wildnis gegen Verrohung

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ökopädNEWS
April 2003
Ausgabe Nr. 136

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Schwerpunkt Wildnis

Wildnis gegen Verrohung


Verrohung und Gewalt unter Jugendlichen wird vielfach mit einer familiären und beruflichen Orientierungslosigkeit sowie dem Beziehungsverlust zur eigenen Umwelt begründet. Dagegen setzen Naturpädagogen ihr Wildniskonzept. Jugendliche Gewalttäter und Drogenabhängige finden in der Wildnis, wo sie ganz auf sich gestellt sind, zu einem neuen Selbstbewusstsein. Allen jungen Menschen tut Wildnis gut - die Erfahrungen in der Wildnis fördern Team- und Einsichtsfähigkeit. Besonders in Mitteleuropa ist unberührte Natur aber Mangelware. Doch auch die Pflege von Streuobstwiesen oder die Mithilfe bei Waldaktionen sind sinnstiftende Tätigkeiten, die sich positiv auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen auswirken. Die Umweltakademie Baden-Württemberg führt am 15. Mai 2003 ein Seminar durch, um entsprechende Ansätze von Umweltbildung und Naturerziehung zu diskutieren.

Kontakt: siehe "Seminare auf dem See"

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