ANU Bayern verabschiedet Sponsoring-Richtlinie

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ökopädNEWS
Dezember/Januar 2007/08
Ausgabe Nr. 186

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Aus ANU und Umweltzentren

ANU Bayern verabschiedet Sponsoring-Richtlinie


Auf ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung hat die ANU Bayern in einem umfangreichen Grundsatzpapier festgelegt, wie sie in Zukunft mit Wirtschaftsunternehmen zusammenarbeiten will. Umweltbildung sei nach wie vor die Aufgabe des Staates. Weil aber dessen finanzielle Zuwendungen nicht ausreichten, böten Kooperationen mit Unternehmen eine unverzichtbare Chance für gemeinsame Projekte und Mitteleinwerbung. Als Grundsätze für die Zusammenarbeit mit Unternehmen gelten die von der UN in ihrer Initiative Global Compact festgelegten zehn Prinzipien. Dazu gehören die Berücksichtigung von Menschenrechten, Arbeits-normen und Umweltstandards sowie die Korruptionsbekämpfung. Zunächst sollen umfangreiche Prüfungen über den Bedarf für die Kooperation, die Seriosität des Partners und steuerrechtliche Auswirkungen sowie eine Risikoabschätzung erfolgen. Inhalt, Konditionen und Laufzeit des Projektes müssen vertraglich vereinbart werden. Der Sprecherrat der ANU Bayern e.V. berichtet auf der jährlichen Mitgliederversammlung über die Formen der Zusammenarbeit.

www.umweltbildung-in-bayern.de

http://global_compact.know-library.net

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