Außerschulische Umweltbildung mit geflüchteten Menschen - Bundesweite Erhebung zu Ist-Stand und Qualifikationsbedarf

Außerschulische Umweltbildung mit geflüchteten Menschen - Bundesweite Erhebung zu Ist-Stand und Qualifikationsbedarf

Die ANU wird von März bis Juli einen bundesweiten Überblick über vorhandene Aktivitäten, Herausforderungen und Fortbildungsbedarf schaffen und die Ergebnisse für MultiplikatorInnen, potenzielle Partner und Öffentlichkeit aufbereiten. Damit soll eine Grundlage für künftige Qualifizierungs- und Vernetzungsarbeit hergestellt werden. Anbieter der ANU berichten derzeit von ersten Projekten. Beispiele sind das Kennenlernen der Natur und Landschaft in der Umgebung einer Flüchtlingsunterkunft, das gemeinsame Gärtnern, Aktionen zur Streuobstwiesenpflege, die Umgestaltung von Flüchtlingsunterkünften oder Umweltbildungsangebote für Vorklassen in staatlichen Schulen. Praktika und Ableistung von Freiwilligendiensten sind Möglichkeiten zur Mitarbeit.

Durch die öffentliche Darstellung dokumentierter Praxisbeispiele sollen Nachahmungen und Weiterentwicklungen sowie die Anbahnung von Kooperationen erleichtert werden.

Im März wird eine Online-Erhebung bei Mitgliedern und weiteren Anbietern der außerschulischen Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung durchgeführt. Die Ergebnisse, darunter ca. 20 dokumentierte Praxisbeispiele werden in den Medien der ANU wie www.umweltbildung.de, ANU bei Facebook oder ökopädNEWS und weiteren zur Verfügung gestellt.

In einem weiteren Vorhaben "Integration geflüchteter Menschen durch Umweltbildung" wird die ANU von Juni 2016 bis Dezember 2017 bundesweit Maßnahmen zur Fortbildung und Vernetzung anbieten. 

 

Ansprechpartnerin
Annette Dieckmann, ANU (Leitung),
ANU-Bundesgeschäftsstelle Kasseler Str. 1a
60486 Frankfurt am Main
Tel. 069-716 733 29-21
E-Mail

Das Projekt wird gefördert durch