Beschlüsse und Gremien

Nationaler Aktionsplan 2011

Die dritte Fassung des Nationalen Aktionsplans ist im September erschienen. Neben den aktualisierten Teilzielen enthält er auch die von den Akteuren gemeinsam erarbeitete Strategie für die zweite Dekade-Hälfte sowie eine Sammlung der wichtigsten politischen Grundsatzpapiere, die im Vorfeld zur Dekade herausgegeben oder in ihrem Verlauf erarbeitet worden sind.

Mehr Infos: www.bne-portal.d
Nationaler Aktionsplan pdf.

Nationaler Aktionsplan der UN Dekade, Neufassung 2008

Zum Abschluss der bundesweiten Aktionstage Bildung für nachhaltige Entwicklung im September 2008 mit bundesweit mehr als 350 Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und vielfältigen Initiativen hat das Nationalkomitee eine Neufassung des 2005 erstmals erschienenen Aktionsplans vorgelegt.

Im Nationalen Aktionsplan der UN-Dekade werden vier strategische Ziele formuliert, die bis 2014 verfolgt werden:

* die Weiterentwicklung und Bündelung der Aktivitäten sowie der Transfer guter Praxis in die Breite,

* die Vernetzung der Akteure der Bildung für nachhaltige Entwicklung,

* die Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung von Bildung für nachhaltige Entwicklung,

* die Verstärkung internationaler Kooperationen.

Im Maßnahmenkatalog des Aktionsplans sind 66 weit reichende bildungspolitische Vorhaben enthalten, die dazu beitragen, Bildung langfristig auf Nachhaltigkeit hin zu orientieren. Bundesministerien, Länder, Nichtregierungsorganisationen und die Privatwirtschaft sind Träger der Maßnahmen. Die Auswahl der 66 Maßnahmen des Aktionsplans erfolgte durch das von der Deutschen UNESCO-Kommission berufene Nationalkomitee.

Nationaler Aktionsplan, Neufassung 2008 als pdf - Dokument

Nationaler Aktionsplan 2005

Am 13. Januar 2005 wurde der Nationale Aktionsplan der Deutschen UNESCO-Kommission und des BMBF für die UN-Dekade in Deutschland vorgestellt. Folgende Ziele werden darin vorgegeben:

1. Weiterentwicklung und Bündelung der Aktivitäten sowie Transfer guter Praxis in die Breite

2. Vernetzung der Akteure der Bildung für nachhaltige Entwicklung

3. Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung von Bildung für nachhaltige Entwicklung

4. Verstärkung internationaler Kooperationen

Im November 2005 wurde beim 2. Runden Tisch in Erfurter Landtag den über 100 anwesenden Akteuren der neu aufgelegte Nationale Aktionsplan präsentiert. Im Anhang ist ein neuer Katalog mit 62 Maßnahmen zur Umsetzung der Dekade aufgelistet, darunter auch einige der ANU: Auf Bundesebene will die ANU mit einem Mediennetzwerk die Zusammenarbeit der zahlreichen Fachmedien erleichtern (52), die ANU Bayern setzt einen bildungsbereicheübergreifenden eigenen Aktionsplan mit Vernetzungs- und Marketingaktivitäten um (44). gemeinsam mit anderen Akteuren arbeiten die ANU-Landesverbände an folgenden weiteren Vorhaben: Die ANU-Brandenburg an einer Maßnahme zu BNE in Ganztagsschulen, die ANU NRW am Aktionsnetzwerk AZUL (33), die ANU Landesverbände Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern am Nordländer-Verbundprojekt (7), die ANU Schleswig Holstein an der landesweiten Zertifizierung der außerschulischen Bildungseinrichtungen (12) und die ANU Hessen am Landesnetzwerk BNE (31). (In Klammern Maßnahmennummern des NAP)

NAP.pdf

Der Nationale Aktionsplan zum Download

1.1 M

Runder Tisch für Akteure der Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die rund 100 Mitglieder des Runden Tisches tauschen sich einmal jährlich über Ziele und Vorhaben für die Bildungsdekade aus. Durch sie werden die Anliegen der Dekade in weite Kreise der Gesellschaft getragen z.B. Gewerkschaften, Unternehmen, Kirchen, Medien etc. Die ANU wird dort durch Hans-Martin Kochanek von der ANU NRW (Naturgut Ophoven) vertreten. Weitere Mitglieder aus Reihen der Umweltzentren und Umweltverbände sind Marion Loewenfeld für MobilSpiel e.V., Lukas Laux für die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald und Susanne Salinger für den BUND.

Einige Mitglieder des runden Tisches arbeiten in Arbeitsgruppen weiter: Konstituiert hat sich am 25.1.2005 die Arbeitsgruppe außerschulische Bildung und Weiterbildung. Die ANU ist durch Nationalkomiteemitglied Annette Dieckmann vertreten. Hans-Martin Kochanek arbeitet in der Arbeitsgruppe Vorschulische und Schulische Bildung. 3 Weitere Arbeitsgruppen sind: Berufsbildung, Hochschulbildung, Informelles Lernen sowie die neuen themenoriertierten Arbeitsgruppen zum Thema Konsum. Die Arbeitsgruppen sind offen für weitere Interessierte, auch wenn diese nicht Mitglieder des runden Tisches sind. Außerdem besteht die Möglichkeit sich in in Internet-Foren zu den Themen der AGs äußern. Weitere Informationen siehe www.dekade.org

Der runde Tisch 2006 wird am 29./30. November auf Einladung des Ministerpräsidenten von NRW Rüttgers in Bonn stattfinden.

ANU im Nationalkomitee der UN-Dekade vertreten

Am 27. Mai hat sich in Berlin das Deutsche Nationalkomitee für die von den vereinten Nationen für die Jahre 2005-2014 ausgerufene Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" konstituiert. Die ANU-Vorsitzende Annette Dieckmann ist von der federführenden Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) als Expertin für die außerschulische Umweltbildung berufen worden. Insgesamt 25 Experten aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, Vertretern des Deutschen Bundestages, der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz sowie weiteren Persönlichkeiten, die sich öffentlichkeitswirksam für Nachhaltigkeit engagieren, haben unter Vorsitz von Prof. De Haan, FU Berlin die Arbeit aufgenommen.

Liste der Komitee-Mitglieder

Zur Pressemeldung der DUK

Chat mit Catenhusen (BMBF) zu Bildung

Chat mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Wolf-Michael Catenhusen, zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. zum Protokoll >

Nachhaltigkeits-Check zur Bundespolitik, Projekt von DNR, BUND und NABU

Für die umweltbezogenen Ziele ziehen die Umweltverbände Bilanz:

* Sind die Ziele sinnvoll gesteckt?

* Hat die Regierung erste Schritte zur Umsetzung unternommen, Zeitpläne und Zwischenziele formuliert?

* Sind die Ziele maßgebend für aktuelle Politikvorhaben, wie z.B. für den Bundesverkehrswegeplan, Klimaschutzprogramm, Agenda 2010 etc. ?

* Welche Perspektiven ergeben sich für die Weiterentwicklung der Strategie?

Im nächsten Schritt setzen sich DNR, BUND und NABU aktiv dafür ein, dass die Vorschläge, die aus den Analysen entstehen, sowohl vom Rat für Nachhaltige Entwicklung aufgegriffen als auch von der Regierung in konkretes, politisches Handeln umgesetzt werden.

Nachhaltigkeits-Check zum Thema Bildung auf www.nachhaltigkeits-check.de

1. Strategieworkshop "Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeitsstrategie -

Kritische Positionen und Perspektiven"

Mittwoch, 16. Juni 2004, Berlin

Im Frühjahr 2004 hat die Bundesregierung ihren Entwurf zum

Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeitsstrategie zur

Diskussion gestellt. Mit dem Bericht wurde eine Bilanz darüber gezogen, inwieweit eine

nachhaltige Entwicklung in Deutschland voran gebracht werden konnte. In

einem Strategieworkshop sind die <U>U</U>mweltverbände DNR, BUND und NABU dieser

Frage ebenfalls kritisch nachgegangen: Ist in den vergangenen zwei Jahren etwas

für eine nachhaltige Entwicklung erreicht worden? Ist die

Nachaltigkeitsstrategie tatsächlich ein Leitfaden für die Tagespolitik?

Spielt die Strategie eine Rolle für Bundesländer und Kommunen? Und was muss

geschehen, damit die Nachhaltigkeitsstrategie an Bedeutung gewinnt auf

Bundes-, Landes- und Kommunalebene?

Neben VertreterInnen der Umweltverbände stellten sich auch Repräsentanten des

BMU, des Bundeskanzleramts und der Bundestages der Diskussion.

Dokumentation

DOKUMENTATION

Workshop: "Bildung für Nachhaltige Entwicklung als Reformziel"

am 9. Februar 2004 Köln, Bildungsmesse Didacta,

die Dokumentation des Workshops als PDF (300 kb)

Fortschrittsbericht 2004 zu Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung

Zwei Jahre nach Verabschiedung der Nachhaltigkeitsstrategie steht 2004 ein erstes Monitoring an. Die Bundesregierung wird in einem Fortschrittsbericht prüfen, wie sich die Umsetzung der in der Strategie genannten Ziele und Maßnahmen entwickelt hat.

Konsultationspapier zum Fortschrittbericht 2004 zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie

Konsultationspapier (Langfassung)

Konsultationspapier (Kurzfassung)

Hierzu hat der Nachhaltigkeitsrat Anfang März eine Stellungnahme abgegeben.

Ende Mai 2004 wurde der Entwurf zum Fortschrittsbericht veröffentlicht, der Gegenstand des weiteren Konsultationsprozesses ist, 

Entwurf zum Fortschrittsbericht (pdf, 1124 kB)

zum geplanten Ablauf des Konsultationsprozessen siehe auch www.dialog-nachhaltigkeit.de  

Die Umweltministerkonferenz bittet die Kultusministerien, sie bei der Dekade zu beteiligen

"Hamburger Erklärung" der Deutschen UNESCO-Komission von 2003

Nachhaltigkeit lernen: Hamburger Erklärung

der Deutschen UNESCO-Kommission zur Dekade der Vereinten

Nationen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005 – 2014)

Beschluss der 63. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission

Hamburg, 10. und 11. Juli 2003

Nachhaltigkeitsstrategie 2002

Die Bundesregierung hat am 17. April 2002 die nationale Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen.

"Perspektiven für Deutschland -

Unsere Strategie für eine nachhaltige Entwicklung"

Nachhaltigkeitsstrategie (Langfassung)[PDF, 2.117 KB]

Nachhaltigkeitsstrategie (Kurzfassung)[PDF, 179KB]