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Erfolge dokumentiert: ANU Hessen legt Abschlussberichte der Bildungsinitiative und ihrer Teilprojekte vor

In den vergangen zwei Jahren haben die vier Teilprojekte der Hessischen Bildungsinitiative Nachhaltigkeit über ganz Hessen verteilt für einen wirksamen Impuls für die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung gesorgt. Das „Schuljahr der Nachhaltigkeit“, die „Regionalen Netzwerke BNE“, die Bildungsmaterialien zum Klimaschutz im Unterricht und die Nawa-Tour konnten beispielhaft aufzeigen, wie eine erfolgreiche Verankerung von BNE im Sinne des Weltaktionsprogrammes BNE und der Sustainable Development Goals im hessischen Schulalltag gelingen kann. In Kooperation mit den Ministerien, im Austausch mit Vertretern der Landesprogramme und in enger Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen konnten alle vier Teilprojekte beeindruckende Schritte zur langfristigen Implementierung von BNE in Schulprogrammen anstoßen. Die Detailziele der Teilprojekte sowie die spezifischen Erfolge können Sie nachfolgenden Berichten entnehmen.

Ergebnisse aus den Teilprojekten

Projektbericht_Bildungsinitiative_final.pdf

753 K

Projektbericht_SchuljahrDerNachhaltigkeit_final.pdf

853 K

Projektbericht_Netzwerke_final.pdf

611 K

Projektbericht_NawaTour_final.pdf

839 K

Projektbericht_Felsberg_final.pdf

661 K

ANU Hessen aktiv im Fachforum zur Umsetzung des Weltaktionsprogrammes BNE

15.01.2016 – Die ANU Hessen beteiligt sich mit ihrer Expertise und den Erfahrungen aus der Hessischen Bildungsinitiative Nachhaltigkeit an dem Fachforum „Informelle/Non-Formale Bildung/Jugend“ zur Umsetzung des Weltaktionsprogrammes BNE. Hierzu war Jennifer Gatzke, Koordinatorin der Bildungsinitiative, bei der konstituierenden Sitzung der Fachforen der Nationalen Plattform BNE im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin mit dabei. Erster Arbeitsschritt war das Formulieren spezifischer Kernthemen je Fachforum. Die hierbei identifizierten Kernthemen sollen nun um konkrete Maßnahmenpläne ergänzt werden.

Gemeinsam FÜR mehr Klimaschutz – global und regional

13.01.2016 – An der „Auswertung der UN-Klimakonferenz von Paris“, veranstaltet von der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen in Frankfurt im Haus am Dom, nahmen gleich mehrere Vertreter der ANU Hessen teil. Die Veranstaltung, auf der gleichzeitig der Startschuss für das Beteiligungsverfahren zur Erstellung des hessischen Klimaschutzplanes 2025 gegeben wurde, war sehr gut besucht. Viele Gäste mussten auf Notfallplätze ausweichen. Erfreulicherweise scheint das Thema Klimaschutz damit weiterhin auf großes Interesse zu stoßen. Die ANU Hessen bleibt am Ball, damit auch Bildung in diesem Zusammenhang nicht vergessen wird und Klimaschutzmaßnahmen von entsprechenden Bildungsprogrammen flankiert werden.

Bildungsangebote zum Klima und Klimawandel sichtbar machen!

29.11.2015 – Wiesbaden: Zur Vorbereitung der erweiterten Klima-Anpassungsstrategie des Landes Hessen wurde innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie eine Steuerungsgruppe eingerichtet, an der als Vertreter der ANU Hessen Michael Schlecht und Reiner Mathar teilnehmen. Teil der gegenwärtigen Arbeitsphase ist die Erfassung von bereits realisierten und geplanten Vorhaben im Themenkomplex „Klimaschutz und Klimaanpassung“. Auf Hinwirken unserer beiden ANU-Vertreter wurde in diese Phase der IST-Stand Analyse auch die Erfassung von vorhandenen und geplanten Bildungsmaßnahmen aufgenommen. Somit konnten alle Bildungsprojekte der hessischen Bildungsinitiative Nachhaltigkeit mit Schwerpunkt Klima in die Anfragedatenbank eingepflegt werden. Die dort gesammelten Informationen sollen nun eine Grundlage für zukünftige Planungen bieten und genutzt werden, um Bildungsangebote zu diesem Themenkomplex stärker zu kommunizieren.

Hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit auf dem Jugendkongress "Zukunft selber machen" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

4.09.2015 - 6.09.2015 - Insgesamt 150 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland sind am Wochenende in Osnabrück zum Jugendkongress der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zusammengekommen, um neue Konzepte zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung zu entwickeln. Ziel war es, neue Ideen zu konkretisieren und diese in die Umsetzung zu bringen. Auf dem Markt der Möglichkeiten durfte auch die Hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit mit ihren vier Teilprojekten zur Einführung von Nachhaltigkeitsthemen in Schulen nicht fehlen. So wurde am Stand, betreut von Jennifer Gatzke, auf die Materialien "Klimaschutz im Unterricht" ebenso aufmerksam gemacht, wie auf die in Hessen etablierten regionalen Netzwerke BNE. Auch über das Teilprojekt "Nachwachsende Rohstoffe" und das "Schuljahr der Nachhaltigkeit" zur Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung an Grundschulen, konnten sich die Teilnehmer informieren. Besonderes Interesse fand die vorgestellte Methode des Handprints. Sie ist eine ergänzende Methode zum ökologischen Fußabdruck und zielt darauf ab, Kindern und Jugendlichen Handlungsoptionen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung aufzuzeigen. Sie wird vor allem im "Schuljahr der Nachhaltigkeit" eingesetzt.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter:

www.zsm-2015.de

Viel geleistet: Bildungsinitiative erreicht Hunderte SchülerInnen und LehrerInnen!

Plattform_-_Die_Zeitschrift_der_Nachhaltigkeitsstrategie_Hessen_-_August_2015.pdf

In der neuen Zeitschrift der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen, der "Plattform", sind auf Seite 5 alle bisher erreichten Erfolge zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen!

2.8 M

Mit Schwung ins neue Schuljahr - Hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit geht in die Verlängerung!

Schon während der hessischen Sommerferien stand fest: die Erfolge der Teilprojekte der Hessischen Bildungsinitiative werden für die Implementierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in Hessen genutzt und die vier Teilprojekte weitergeführt.

Das Schuljahr der Nachhaltigkeit geht in die zweite Runde: Bis Ende des Schulhalbjahres lernen und erleben Schülerinnen und Schüler in fünf Modellregionen an zehn Schulen anhand der Module des Schuljahres der Nachhaltigkeit, was es heißt, sich für den Erhalt von Biodiversität, für den Klimaschutz, für die Nutzung erneuerbarer Energien und den fairen und gerechten Konsum einzusetzen. Im Fokus des zweiten Durchgangs steht die Implementierung der Module im Schulleben. Die kennen gelernten Module sollen in das Schulcurriculum der Schulen integriert werden.

Ebenfalls verlängert wird die Unterstützung der regionalen Netzwerke BNE, die Bildungsangebote zur nachhaltigen Entwicklung bündeln und für Schulen zugänglich machen. Das zweite Jahr soll vor allem zur Etablierung der Strukturen der künftigen Netzwerkarbeit in den Modellregionen genutzt werden. Bis zum Sommer 2016 werden die Koordinationsstellen der Modellregionen inhaltlich und konzeptionell weiter an der Verankerung der Netzwerke in ihrer Region arbeiten. Darüber hinaus sollen weitere Bildungskooperationen angestoßen und begleitet werden.

Auch die in der NawaTour, einer Tour zu nachwachsenden Rohstoffen, angebotenen Unterrichtseinheiten des Kompetenzzentrums HessenRohstoffe können weiterhin bis zum Sommer 2016 von Schulen gebucht werden. Die Fortführung der NawaTour umfasst die Verstetigung der Themen der NawaTour durch Fortführung des mobilen Workshop-Angebotes und die Bereitstellung der Workshop-Konzepte inkl. Materialien sowie Lehrerfortbildungen insbesondere durch Angebote von Inhouseschulungen.

Das Projekt zur Verbreitung der Unterrichtseinheiten „Klimaschutz im Unterricht“, das von der Jugendwerkstatt Felsberg koordiniert wird, geht ebenfalls in die Verlängerung. Noch mindestens bis Ende des Schulhalbjahres werden die Multiplikatoren der Unterrichtseinheiten für Beratung von Schulen zur Einbindung von Klima-Themen zur Verfügung stehen.

Somit steht sowohl Grund- als auch weiterführenden Schulen auch in diesem Schuljahr wieder eine breite Unterstützung für die Integration und Implementation von Themen der nachhaltigen Entwicklung zur Verfügung.

 

Regionale Netzwerke BNE nutzen zweites Jahr zur Weiterentwicklung und Festigung der Strukturen

Am 23.3.2015 fand im Umweltzentrum Hanau der nunmehr vierte Erfahrungsaustausch der fünf regionalen Netzwerke BNE statt. Im Mittelpunkt des Workshops stand das Thema „Netzwerkweiterentwicklung“, zu dem der renommierte Netzwerkberater Dieter Bensmann (Bensmann Netzwerk Beratung) eingeladen war. Neben den regionalen Netzwerkmanagern nahmen an dem Workshop auch Mitglieder der jeweiligen Netzwerke teil. Ziel war es Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Netzwerke herauszuarbeiten und Kooperationen der BNE-Netzwerke in Hessen zu stärken.

Herr Bensmann stellte in kurzen Input-Vorträgen die Spannungsfelder der praktischen Netzwerkarbeit dar. Dabei beschrieb er die Ausgewogenheit zwischen Geben und Nehmen innerhalb der Netzwerkarbeit als eine wichtige Voraussetzung für ein aktives Netzwerk. Die als Tausch bezeichnete Netzwerk-Essenz gelte es in den Netzwerken herauszuarbeiten und zu stärken, auch die Vorteile von Unterschiedlichkeit in Bezug auf die Netzwerkpartner innerhalb der Netzwerke sollten als Quelle von Innovationen stärker genutzt werden. Weiteres Ziel müsse es sein, zwischen den Netzwerkmitgliedern Vertrauen als Basis für Kooperationen zu schaffen.

Herr Bensmann zog das Fazit, dass die fünf regionalen Netzwerke sehr unterschiedlich sind und dass diese Unterschiedlichkeit für die Weiterentwicklung der Netzwerke füreinander nutzbar gemacht werden sollte. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wird nun die Weiterentwicklung der Netzwerke weiter voran gebracht werden.

 

ANU Hessen ist neues Mitglied der Nachhaltigkeitskonferenz!

Am 7.05.2014 fand in Wiesbaden die 6. Nachhaltigkeitskonferenz Hessens statt. Zum ersten Mal mit dabei war die ANU Hessen, vertreten durch Martina Teipel (1. Vorsitzende). Beschlossen wurden drei neue Schwerpunktthemen – eines davon „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“.

ANU Hessen: Im vergangenen Jahr noch als Gast eingeladen, nun offizielles Mittglied der Nachhaltigkeitskonferenz

Die Mitglieder der Nachhaltigkeitskonferenz sind das höchste Gremium der Nachhaltigkeitsstrategie Hessens. Durch ihre fach- und ressortübergreifende Zusammenarbeit werden innovative Ideen und Konzepte realisiert, die weit über Hessen hinaus neue Impulse setzen. Die hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit ist eines von vielen Good-Practice-Projekten, die durch die hessische Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg gebracht wurden.

Auf der diesjährigen Nachhaltigkeitskonferenz setzte Umweltministerin Priska Hinz nun neue Schwerpunkte. Beschlossen wurde eine neue strategische und thematische Ausrichtung, bei der im kommenden Jahr die Themen „Biologische Vielfalt“, „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ und „Nachhaltiger Konsum“ in den Mittelpunkt gerückt werden. Das Thema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ sei in der Vergangenheit stets hoch priorisiert worden. „Nur wenn Kinder und Jugendliche mit Themen der Nachhaltigkeit in Kontakt kommen, erfahren sie, welche Wahlmöglichkeiten sich ihnen für einen nachhaltigen Konsum und Lebensstil bieten“, so die Begründung von Umweltministerin Priska Hinz.

Neues Mitglied und damit wichtiger Impulsgeber für das Schwerpunktthema BNE ist die ANU Hessen). Die ANU Hessen, die durch die Nachhaltigkeitskonferenz mit der Umsetzung der Hessischen Bildungsinitiative Nachhaltigkeit beauftragt ist, wird somit künftig in der Nachhaltigkeitskonferenz weitere richtungsweisende Anstöße zu BNE geben können.

 

Das "Schuljahr der Nachhaltigkeit" wird ausgezeichnet!

Das Programm „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ wird am 30.4.2014 bei einem Festakt in Wolfsburg als offizielle Maßnahme der UN-Dekade BNE ausgezeichnet.

Prof. Dr. Gerhard de Haan, Mareike Beiersdorf, Michael Schlecht und Jasson Jakovides auf der Auszeichnungsveranstaltung in Wolfsburg

Bekannt gegeben wurde diese Entscheidung bereits im vergangenen Jahr beim Nationalen Runden Tisch, der auf Einladung des Landes Hessen in Frankfurt stattfand.

Das „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ als Maßnahme zur Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Grundschule sei nicht einfach nur eine zusätzliche Unterrichtsoption. Es intendiere Schulentwicklung und führe zur Verankerung der BNE in den Schulcurricula, so die Fachjury der deutschen UNESCO Kommission. Schließlich greift das „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ das Thema „Nachhaltigkeit“ umfassend auf. Statt Einzelthemen nebeneinander zu bearbeiten, werden die Aspekte Energie, Mobilität, Stoffkreisläufe, Ernährung und Biodiversität unter dem übergeordneten Ziel einer nachhaltigen Entwicklung miteinander verbunden und mit den Inhalten der Lehrpläne verknüpft.

Offizieller Auftakt der „Hessischen Bildungsinitiative Nachhaltigkeit"

Am 30.01.2014 eröffnete Umweltministerin Priska Hinz in Frankfurt im Haus am Dom die Bildungsinitiative

Die „Hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit“ hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in Hessen zu stärken.

„Das Kultus- und das Umweltministerium haben die Notwendigkeit erkannt, BNE im schulischen Bildungssystem zu verankern. Deshalb haben wir uns mit verschiedenen anderen Akteuren zusammen getan“, so die Umweltministerin Priska Hinz während ihrer Rede zur Bildungsinitiative.

Neben dem Umwelt- und dem Kultusministerium sind die Staatskanzlei, die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen (ANU), das Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo), das Umweltzentrum Fulda, die Jugendwerkstatt Felsberg sowie die Landeskoordination „Umweltschule“ an der Initiative beteiligt.

Im Rahmen der insgesamt vier Teilprojekte werden unterschiedliche Themen der nachhaltigen Entwicklung behandelt und entsprechend unterschiedliche Zielgruppen und Schulformen angesprochen. So gibt es beispielsweise Unterrichtseinheiten zum Thema Nachwachsende Rohstoffe, die in Grundschulen durchgeführt werden können, oder auch Unterrichtseinheiten, die sich dem Klimaschutz widmen und ausschließlich Jugendliche an weiterführenden Schulen ansprechen. Darüber hinaus wird der Aufbau regionaler Netzwerke zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Hessen gefördert und an insgesamt 11 Schulen wird in der Jahrgangsstufe 3-4 ein „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ durchgeführt.

Die „Hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit“ ist auf zwei Jahre ausgelegt. Aus der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen werden für diesen Zeitraum Projektmittel in Höhe von insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die Netzwerk-Kontaktstelle unter Leitung von Jennifer Gatzke (jennifer.gatzke@anu-hessen.de) koordiniert die Aktivitäten aller Bausteine.

Auftaktveranstaltung zum „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ und den „Regionalen Netzwerken BNE“

10.12. -11.12.2013, Alheim - Licherode

Am 10.12.2013 konnte in einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung im Schullandheim Licherode der Grundstein für die Teilprojekte „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ und „Regionale Netzwerke“ gelegt werden.

So kamen die am Schuljahr der Nachhaltigkeit beteiligten Zentren - das Umweltbildungszentrum Licherode, das Wassererlebnishaus Fuldatal, die Beratungsstelle für ökologische Bildung, das Naturschutzzentrum Bergstraße sowie das AZN-Naturerlebnishaus Heideberg und das Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben -zusammen, um ein gemeinsames Verständnis von BNE zu entwickeln. Die sechs genannten Zentren werden im Schuljahr 2014/2015 an insgesamt 11 Schulen in 26 Klassen das Schuljahr der Nachhaltigkeit durchführen. Fachlich unterstützt werden sie dabei von Umweltlernen Frankfurt e.V., die in den vergangenen Jahren mit dem Schuljahr der Nachhaltigkeit bereit Erfahrungen sammeln konnten.

In den 10 Doppelstunden je Schulklasse werden insbesondere die Themen Energie, Klima und Globales als Schlüsselthemen einer nachhaltigen Entwicklung behandelt werden, aber auch Themen aus dem Bereich Mobilität, Biodiversität, Ernährung, Ressourcen Gerechtigkeit sind Teil des Schuljahres der Nachhaltigkeit. Ziel dieses Projektes ist es, bereits in der Grundschule ein Verständnis von nachhaltiger Entwicklung zu befördern.

 

An der Bildung regionaler BNE Netzwerke sind fünf Zentren beteiligt. So werden das Holz und Technik Museum, das Jugendwaldheim Rossberg e.V., Umweltlernen in Frankfurt e.V., das Umweltzentrum Hanau, und das Umweltzentrum Fulda e.V. jeweils ein regionales Netzwerk entwickeln.

Ziel der Netzwerkbildung ist die Förderung der Vernetzung von BNE Bildungsträgern, die Verbesserung der Wahrnehmbarkeit von BNE in der Region und das Nutzen von Synergieeffekten. Als Vorbild für die Netzwerkbildung  dient das bereits bestehende “Netzwerk Bildungsregion Nachhaltigkeit Osthessen“ des Umweltzentrum Fulda e.V.

Das „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ und die „Regionalen Netzwerke BNE“ werden gefördert!

Diese gute Nachricht erreichte die ANU Hessen im Oktober 2013.

Unter dem Titel „Hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit“ werden die von der ANU Hessen eingereichten Projekte im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen unterstützt. Damit kommen zwei von insgesamt vier Teilprojekten der Bildungsinitiative aus der Ideenschmiede der ANU Hessen. Ziel der Bildungsinitiative ist es, bereits in der Grundschule Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung aufzuzeigen. Die Umsetzung der Projekte erfolgt durch regionale Umweltzentren.

Nachhaltigkeit Lernen in Hessen - Fachtagung 8.3.2017

Was heißt „Nachhaltigkeit lernen“? Wie können wir Kinder und Jugendliche für den richtigen Umgang mit Natur, Mobilität, Klimaschutz, Energie, Konsum, Ernährung und einen gerechten Zugang aller Menschen zu einem guten Leben sensibilisieren? Welche Bildung brauchen wir, um diese Schlüsselthemen nachhaltiger Entwicklung lebendig und handlungsorientiert umzusetzen? BNE vereint naturwissenschaftliches, globales und kompetenzorientiertes Lernen. Sie ist mit großen Herausforderungen verbunden,  bietet aber zugleich Chancen für neue Allianzen und Zugänge in andere Bildungsbereiche.In der hessischen Bildungslandschaft hat BNE einen hohen Stellenwert, der sich nicht zuletzt in der Bildungsinitiative der Landesnachhaltigkeitsstrategie widerspiegelte. In zahlreichen Projekten und Programmen hat sich in den letzten Jahren eine vielfältige Praxis der BNE an hessischen Schulen und an außerschulischen Lernorten entwickelt.Dieses breite Spektrum möchten wir Ihnen mit einem Mix aus Impulsreferaten ausgewiesener BNE-Experten verschiedener Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie mit praxisbezogenen Workshops präsentieren. Aus der Perspektive unterschiedlicher thematischer Zugänge zur BNE vom Schwerpunktthema MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) über Umwelt- und Naturerziehung bis hin zum Lernbereich Globale Entwicklung werden Beispiele und Unterstützungsangebote für die Grundschule, die Sekundarstufen I und II sowie für die Berufliche Bildung vorgestellt und diskutiert. Der Bogen der Tagung wird dabei gespannt über die globalen Herausforderungen und grundsätzlichen Entwicklungen in den Bildungsbereichen bis hin zur Etablierung einer gemeinsamen Dachmarke „Nachhaltigkeit lernen in Hessen!".Herzlich eingeladen sind neben Lehrenden insbesondere Bildungs-Akteure aus Umweltbildung und BNE, MINT-Bildung, politischer Bildung und dem globalen Lernen. Lassen Sie uns die verschiedenen Bildungsbereiche zusammendenken, gemeinsam diskutieren, Kontakte knüpfen und Pläne schmieden. Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 Weitere Informationen finden Sie hier im Flyer der Tagung.

Hier geht es direkt zur Anmeldung! Die Tagung ist leider bereits ausgebucht! Weitere Anmeldungen erfassen wir auf einer Warteliste und geben Ihnen am 6.3.2017 Bescheid, ob Sie teilnehmen können!

Sie erhalten eine Bestätigung Ihrer Anmeldung! Sollte diese nicht spätestens nach einer Woche bei Ihnen angekommen sein, schicken Sie uns doch bitte eine Mail an: tagung@anu-hessen.de!

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