Geflüchtete / MigrantInnen

© Annegret Range, Bergwaldprojekt e.V.

MigrantInnen und geflüchtete Menschen als Zielgruppe anzusprechen, erfordert neben Begegnung auf Augenhöhe mit einem Blick für die Potenziale der Zielgruppen. Aus den verschiedensten Ländern und Lebensumständen kommend, bringen sie andere Perspektiven, kulturelle Gewohnheiten, speziellen Wissen und eigene Kommunikationsformen mit. Umweltbildungsangebote tragen zur Integration bei in dem sie bei der Erkundung der neuen Umgebung helfen und den Sinn des bei uns üblichen verantwortlichen Umwelthandelns verständlich machen. Die Mehrzahl der Aktivitäten hat Bezug zur Natur und zum Gärtnern, weitere Projekte zeigen, wie die Ressourcennutzung oder Abfallentsorgung in Unterkünften aufgegriffen werden kann. Erstrebenswert ist zudem, für geflüchteten Menschen sinnvolle Beschäftigungen zu organisieren, etwa im Bereich Landschaftspflege oder in Reparaturwerkstätten. Aufgrund der akut hohen gesellschaftlichen Anforderung, die Integration geflüchteter Menschen zu fördern, werden hier 2016 möglichst viele Ansätze der Umweltbildung gezeigt, auch wenn sie hinichtlich den Anforderungen einer BNE nicht immer umfassend nachkommen können oder sich noch in der Erprobung befinden. Im Rahmen von ANU-Projekten zur Zielgruppe geflüchter Menschen soll damit möglichst zügig der Erfahrungsaustausch der MultiplikatorInnen unterstützt werden.

 

Praxisbeispiele

Hintergrundtexte

Praxismaterialien